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Bürgerengagement 

Die Arbeitskreise

Arbeitskreis Opferrecherche

Der Arbeitskreis Opferrecherche befasst sich mit den Opfergruppen, zu denen bisher wenig gesicherte Daten vorliegen: vor allem Deserteure, Homosexuelle, politisch und religiös Verfolgte und auch Euthanasieopfer. Aber auch mit den Menschen, die nach der Definition der Nationalsozialisten als "asozial" oder "arbeitsscheu" eingestuft wurden, oder die "gegen gesundes Volksempfinden" verstießen und deswegen verhaftet wurden und zu Tode kamen. Mit wissenschaftlicher Unterstützung durch Historiker der Universität Osnabrück werden die historischen Quellen definiert, die bei der Recherche helfen können und soweit möglich, auch eingesehen. Da es sich aber in erster Linie um personenbezogene Daten handelt, sind manche Quellen mit Schutzfristen belegt und zurzeit noch nicht einsehbar.

Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit

Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit unterstützt die Außendarstellung des Projektes Stolpersteine. Im Auftrag des Initiativkreises und der Stadt Osnabrück wurde der Fachbereich "Gestaltungstechnische Assistenten" des Berufsschulzentrums am Westerberg beauftragt, ein Informationsfaltblatt zum Projekt zu entwickeln. Mit Unterstützung des Arbeitskreises wurde dann aus der Vielzahl der eindruckvollen Entwürfe das schließlich in Druck gegangene Informationsblatt ausgewählt. Auch Gestaltung und Inhalt der Internetseite wurden in Kooperation mit dem Arbeitskreis entwickelt.

Arbeitskreis Opfergruppendefinition

Dem Arbeitskreis Opfergruppendefinition gehören vor allem Historiker an, die in zweifelhaften Fällen darüber beraten, ob jemand Opfer im Sinne des Projektes Stolpersteine ist. Entscheidungsgrundlage ist die Definition des Künstlers Gunter Demnig und die damit übereinstimmenden, zu Beginn des Projektes festgelegten Kriterien für Osnabrück.
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