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Zivilcourage - Was kann ich tun? 

Zivilcourage - Was kann ich tun?

Zivilcourage - Was kann ich tun?
 
Hinsehen statt Wegschauen, Engagement statt Ignoranz: Diese Aufforderung ist in diesen Tagen aktueller denn je. Oft genug geschieht es am helllichten Tag und unter aller Augen. Ein Mensch wird bedrängt, bedroht oder gar tätlich angegriffen - ob mitten in der Fußgängerzone, beim Einkaufen oder in der Straßenbahn. Es wäre aber verfehlt, aus den vergangenen Gewaltvorfällen gegen couragierte Bürger die falschen Konsequenzen zu ziehen und wegzuschauen. Zivilcourage ist gefordert - von allen Bürgerinnen und Bürgern. Entscheidend bleibt allerdings, dass der Couragierte selbst nicht zu Schaden kommt. Mit Bedacht richtig vorzugehen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen ist die oberste Regel.

Wie kann ich helfen, ohne mich selbst zu gefährden?

  • Suchen Sie Mitstreiter und verständigen Sie umgehend die Polizei.
  • Greifen Sie ein und machen Sie klar, dass Gewalt keine Privatangelegenheit ist.
  • "Duzen" Sie die Täter nicht, denn sonst könnten umstehende Passanten einen rein persönlichen Konflikt vermuten.
  • Vermeiden Sie es den Täter zu provozieren oder sich provozieren zu lassen.

Der Tod des Dominik Brunner, der am 12. September von zwei 17- und 18-Jährigen mit Faustschlägen und Fußtritten getötet wurde, nachdem er vier Schüler vor einem Raubüberfall der Täter schützen wollte, hat viele Menschen verunsichert.

Wie animiere ich andere zur Mithilfe?

Egal, ob Raub, Bedrohung oder Gewalt - Schlimmeres könnte verhindert werden, wenn alle gemeinsam einschreiten.

  • Reagieren Sie als Erste(r) - und machen Sie andere gezielt auf das Verbrechen aufmerksam: "Haben Sie auch gesehen, wie der junge Mann geschlagen wurde?"
  • Einer direkten Ansprache kann sich niemand entziehen: "Sie, der Herr im roten Hemd, helfen Sie mir bitte."
  • Appellieren Sie laut und deutlich an die umstehenden Personen: "Sie, die Dame mit dem Einkaufskorb: Holen Sie bitte die Polizei.

Was soll ich noch tun, wenn doch schon ein anderer hilft?

Auch ein Helfer braucht Unterstützung. Signalisieren Sie dem Täter, dass der Helfer nicht allein ist und stärken Sie den Ersthelfer.

  • Stellen Sie sich demonstrativ hinter den Helfer. Auch ein Helfer braucht zumindest moralische Unterstützung.
  • Fragen Sie laut und deutlich: "Wie kann ich helfen?"
  • Fordern Sie auch andere zur Unterstützung auf.

Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.aktion-tu-was.de

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