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Wissenschafts- und Wohnpark Scharnhorstkaserne 

 

Wissenschafts- und Wohnpark Scharnhorstkaserne

Kaserne an der Sedanstrasse
Kaserne an der Sedanstrasse
Luftbildaufnahme Scharnhorstkaserne
Luftbild Kaserne Scharnhorst

Die 14,2 Hektar große Scharnhorstkaserne ist die "große Schwester" von insgesamt drei Kasernenanlagen im Stadtteil Westerberg. Am 8. Oktober 2008 wurde sie durch die britischen Streitkräfte an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben.

Seit vier Jahren ist die Umnutzung aller ehemaligen britischen Kasernenanlagen die zentrale Herausforderung für die Osnabrücker Stadtentwicklung. Während anfangs die Entwicklung von Planungsszenarien im Vordergrund stand, beginnt nunmehr tatsächlich die "Konversionsphase", in der erste Projekte auf den Kasernenflächen realisiert werden. Damit Neues entstehen kann wurde z.B. im Jahr 2011 auf der östlichen Teilfläche der Scharnhorstkaserne der vorhandene Gebäudebestand bereits abgerissen.

Das Entwicklungsziel für den "Wissenschafts- und Wohnpark Scharnhorstkaserne" ist die Schaffung eines urbanen Quartiers mit hoher Qualität für Arbeiten, Forschen und Wohnen. Diese unterschiedlichen Nutzungen sollen dabei nicht losgelöst nebeneinander stehen, sondern vernetzt und zu einem städtebaulichen Gesamtbild zusammengefügt werden. Eine hochwertige öffentliche Freiraumstruktur soll die unterschiedlichen geplanten Nutzungen zu einem Quartier verbinden. Aus diesen Zielsetzungen heraus wurde ein städtebauliche Konzept auf Basis des "Masterplanes Wissenschafts- und Wohnpark Scharnhorstkaserne" erarbeitet.

Wie sieht das planerische Konzept für die Scharnhorstkaserne aus? (2,4 MB)

Das Kasernengelände teilt sich in zwei Nutzungsbereiche auf. Der östliche Teil der ehemaligen Scharnhorstkaserne wird als Wissenschaftspark entwickelt. Im  westlichen Bereich wird der sogenannte Wohnpark entstehen.

Der Wissenschaftspark bietet für Forschung- und Technologieunternehmen herausragende Standortvoraussetzungen. Hier sollen unter anderem junge, aus den Hochschulen heraus gegründete Unternehmen einen Start-Standort finden, der besondere Fühlungsvorteile zu den Hochschulen bietet. Als zentrales Element der Entwicklung des Wissenschaftsparks beginnt Ende 2012 der Bau eines neuen Technologie- und Gründerzentrums, des InnovationsCentrums Osnabrück (ICO).

Zur Schaffung eines lebendigen urbanen Gesamtquartiers ist eine Nutzungsmischung von besonderer Bedeutung. Um einen geeigneten Gegenpart zum Wissenschaftspark zu erhalten, soll im westlichen Bereich des ehemaligen Kasernengeländes ein urbanes, gemischt-genutztes Wohnquartier entwickelt werden. Hierbei werden der Wohnpark URBAN und der Wohnpark FAMILIÄR unterschieden. Hierdurch entsteht ein qualitätvolles Wohnangebot, dass auch Beschäftigte im Wissenschaftspark anspricht und somit Wohnen und Arbeiten ideal miteinander verbindet.

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