Der Friedhof wurde 1935 geweiht und zuletzt im Jahr 2004 erweitert. Die Errichtung eines Kreuzweges wurde 1939 begonnen, 1942 aufgrund der Kriegsereignisse unterbrochen und 1960 vollendet. Die Friedhofskapelle befindet sich direkt neben dem Haupteingang und wurde 1948 aus Bruchsteinen errichtet. Sehenswert sind die im Jahr 2003 von dem Künstler Raphael Seitz gestalteten, farbigen Glasfenster.
Das Marienhospital und das Klinikum Osnabrück halten gemeinsam auf dem Friedhof eine Grabstätte für Früh- und Totgeburten bereit, für die nach den gesetzlichen Bestimmungen keine Bestattungspflicht besteht. Diese Grabstätte bietet die Möglichkeit, Kinder, die keine Chance zum Leben hatten, würdevoll zu beerdigen. Den Eltern bietet sie einen Ort der Trauer und Abschiednahme.
Der Voxtruper Friedhof wird regelmäßig für kirchliche Veranstaltungen genutzt. Dazu zählen die Weihe und das Anzünden der Kerzen in der Osternacht, die feierliche Segnung der Gräber und das gemeinsame Beten des Kreuzweges. Grundlagen für die Nutzung des Friedhofs bilden die Friedhofsordnung und die Friedhofsgebührenordnung in ihrer jeweils gültigen Form. Diese können sich von den Regeln der städtischen Friedhöfe unterscheiden.







