Das Rathaus in Osnabrück.

Feinstaub aus Kaminen und Holzöfen

Broschüre ''Heizen mit Holz''
 
Die Sehnsucht nach Gemütlichkeit hat auch ihre Schattenseiten: Nach vom Umweltbundesamt veröffentlichten Zahlen zu den bundesweiten Feinstaubemissionen emittiert der Verkehr jährlich 22.700 Tonnen Feinstaub, die kleinen Holzfeuerungen in Haushalten und im Kleingewerbe 24.000 Tonnen. Holzheizungen verursachen ein Vielfaches an Feinstaub gegenüber Erdgas und Heizöl. Das Umweltbundesamt hat herausgefunden, dass etwa 97 Prozent des Staubausstoßes aus Kaminöfen Feinstaub ist. Andererseits verbrennt Holz quasi CO2-neutral, was dem globalen Klimaschutz zugute kommt. Mit der richtigen Methode lässt sich der Feinstaubausstoß deutlich verringern.

Richtiges und sauberes Heizen mit Holz

Die Qualität der Feuerungsanlage, die technische Ausstattung, der richtige Brennstoff und die korrekte Bedienung und Wartung der Anlagen beeinflusst entscheidend, wie viel Feinstaub und andere Schadstoffe Ihren Schornstein verlassen. Einige wichtige Tipps und Informationen zum Heizen mit Holz enthält die Broschüre "Heizen mit Holz", die hier zum Herunterladen bereitsteht. Die Broschüre erhalten Sie auch als gedrucktes Exemplar kostenlos beim Fachbereich Umwelt im Stadthaus I, Natruper-Tor-Wall 2, 5. Etage, Raum 519 und in der Bürgerberatung, Bierstraße 32a.

Neue Grenzwerte für kleinere und mittlere Feuerungsanlagen (zum Beipiel Kaminöfen) seit Juli 2009

Die Grenzwerte der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) stammen noch aus dem Jahre 1988. Heute ist der Stand der Technik viel weiter. In den vergangenen Jahren entwickelten die Hersteller emissionsarme Anlagen, welche die geforderten Grenzwerte deutlich unterschreiten. Die Bundesregierung beschloss am 3. Juli 2009 die Novellierung der 1. BImSchV. Damit wurden die Emissionsgrenzwerte für Kohlenmonoxid und Staub deutlich verschärft und auf kleinere Anlagen ab vier Kilowattstunden Nennwärmeleistung ausgeweitet. Nach einer Übergangsfrist müssen auch neue Grenzwerte für bestehende Anlagen eingehalten werden.

Die neue Verordnung sieht auch für die Kaminschornsteine Abstandsregelungen und Höhenvorgaben zu Häusern im Umkreis von 15 Metern vor.

Es lohnt sich in emissionsarme Kaminöfen zu investieren.  Die neuen Grenzwerte werden schon heute von Kaminöfen mit dem Zertifikat "DINplus", "Nordischer Schwan", "Österreichische Norm §15", "Schweizer Qualitätssiegel" und dem "Blauen Umweltengel"des Umweltbundesamtes eingehalten.

Den genauen Text und weitere Informationen zur 1. BimSchV können sie unter der Internetadresse des Bundesministerium Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit nachlesen.

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