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''vorort - Begangene Geschichte'' 

"vorort - Begangene Geschichte"

An fünf Orten in Osnabrück: Fotografien von Fußböden verschiedener Stätten nationalsozialistischer Gewalt

Titelseite Flyer vorort - Begangene Geschichte
 
Am 18. November wird um 12 Uhr im Felix-Nussbaum-Haus die Ausstellung "vorort - Begangene Geschichte" eröffnet, die bis zum 27. Januar gezeigt wird.

Das Fotoprojekt "vorort – Begangene Geschichte" entstand an Stätten nationalsozialistischer Gewalt: in Bergen-Belsen, Hadamar oder Auschwitz. Dabei hat sich der Bissendorfer Künstler Thomas Stüke auf das Fotografieren der Fußböden dieser Stätten beschränkt. Auf den Böden sind Abnutzungen sichtbar, Spuren der Vergangenheit, der Täter und der Opfer, die einst über die Böden gingen und der späteren Nutzung der Räume.

Thomas Stüke, Jahrgang 1962, absolvierte nach dem Studium der Kunstpädagogik und Geschichte eine Ausbildung zum Baukeramiker. 1986 erhielt er den Förderpreis für junge Kunst im Ruhrgebiet. Seit 1992 führt er das Atelier Feuerland in Schledehausen bei Osnabrück.

Die Ausstellung zeigt die abgelichteten Böden in Originalgröße von einem Quadratmeter an fünf zeitgeschichtlich relevanten Orten in Osnabrück und der Region. Bei den Örtlichkeiten der Ausstellung handelt es sich neben dem Außengelände des Felix-Nussbaum-Hauses um die Villa Schlikker, das Außengelände der Polizeidirektion Osnabrück am Heger-Tor-Wall 18 - dem Sitz der früheren Bezirksregierung -, die Gedenkstätte Gestapokeller und die Gedenkstätte Augustaschacht. In der Präsentation wird der zeitlose und austauschbare Charakter der dokumentierten Orte sichtbar.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung findet ein Gespräch zwischen Dr. Carl-Heinrich Bösling, Direktor der Volkshochschule Osnabrück, dem Fotografen Thomas Stüke und Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Schinkel statt. Die Schülerinnen und Schüler haben sich im Rahmen ihres Kunstleistungskurses, unter anderem am 10. November mit einer Aktion in der Osnabrücker Innenstadt, mit dem Fotoprojekt auseinandergesetzt. Musikalisch begleitet die Eröffnung zudem der Chor der Gesamtschule Schinkel.

Im Anschluss an die Eröffnung schließt sich ein Rundgang zu den Ausstellungsorten in der Innenstadt in Anwesenheit des Künstlers an. Die Route führt vom Außenbereich des Felix-Nussbaum-Hauses über die Villa Schlikker zum Außenbereich der Polizeidirektion Osnabrück und schließlich zur Gedenkstätte Gestapokeller.


Ausführliche Informationen im Internet unter www.begangene-geschichte.de.

Kontakt: Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück, Telefon 0541 323-2287.

Zum Heruterladen: Flyer "vorort – Begangene Geschichte"

 

 

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