Das Rathaus in Osnabrück.


Anerkennung der Vaterschaft

Die Anerkennung der Vaterschaft richtet sich nach dem deutschen Recht, wenn das Kind in Deutschland lebt oder zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes ein Elternteil Deutscher ist oder dem deutschen Recht unterliegt.

Ist die Kindsmutter ledig, kann die Vaterschaft problemlos anerkannt werden.

Ist die Mutter mit einem anderen Mann verheiratet, kann die Vaterschaft nur anerkannt werden, wenn zum Zeitpunkt der Geburt bereits ein Scheidungsantrag anhängig ist.

  • Erklärung des Vaters

    Der Vater des Kindes muss die Vaterschaft persönlich und in beurkundeter Form anerkennen. Dies ist sowohl vor als auch nach der Geburt möglich.
  • Zustimmung der Mutter

    Die Mutter muss der Vaterschaftsanerkennung in öffentlich beurkundeter Form zustimmen.
  • Zustimmung des Kindes

    Ist das Kind unter 14 Jahre alt, reicht die alleinige Zustimmung der Mutter, ab dem 14. Lebensjahr muss das Kind auch zustimmen.
  • Zustimmung des Ehemannes

    Der Mann, der nicht der Kindsvater ist, aber zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, muss ebenfalls eine Erklärung abgeben. Ein gerichtliches Verfahren zur Anfechtung der Vaterschaft ist dann nicht mehr erforderlich.

Wirksamkeit

Die vor der Geburt abgegebene Anerkennung der Vaterschaft wird erst mit der Geburt des Kindes wirksam. Die Anerkennung des Kindes einer verheirateten Frau wird erst mit Rechtskraft des Scheidungsurteils wirksam.

Rechtsfolgen

  • Verwandtschaft

    Durch die Anerkennung treten verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Kind und Vater mit unterhaltsrechtlichen und erbrechtlichen Folgen ein.
  • Sorgerecht

    Nachdem die Vaterschaftsanerkennung wirksam geworden ist, können die Eltern beim Jugendamt erklären, dass sie das Sorgerecht gemeinsam ausüben wollen. Tun sie dies nicht, bleibt die Mutter die gesetzliche Vertreterin des Kindes.
  • Staatsangehörigkeit

    Ist der Vater Deutscher, hat ein nach dem 30. Juni 1993 geborenes Kind von Geburt an die deutsche Staatsbürgerschaft.

    Ein nach dem 31. Dezember 1999 geborenes Kind einer ausländischen Mutter erwirbt die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn der ausländische Vater seit acht Jahren in Deutschland lebt und eine Aufenthaltsberechtigung oder seit drei Jahren eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis besitzt.
  • Name des Kindes

    Ist die Mutter Deutsche, behält das Kind den Familiennamen, den es mit seiner Geburt erworben hat. Die allein sorgeberechtigte Mutter kann dem Kind jedoch mit Zustimmung des Vaters seinen Namen erteilen.

Die Anerkennung der Vaterschaft kann beim städtischen Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien oder beim Standesamt vorgenommen werden.

Die Geburtenabteilung ist zum 22 April 2013 in das Stadthaus 2 gezogen.

 

Standesamt

Stadthaus 2
Natruper-Tor-Wall 5
49076 Osnabrück

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 8.30 bis 12 Uhr
zusätzlich Donnerstag von 14 bis 17.30 Uhr

Barrierefreiheit:

Behindertengerechtes Parken: ja, in der Tiefgarage
Behindertengerechter Zugang: ja
Behindertengerechtes WC: ja

Busverbindung:

11, R11, 12, 13 - Rißmüllerplatz

Parken:

Stadthausgarage



 

Ansprechpersonen:

Frau G. Düring
Zimmer 71
Telefon: 0541 323-4944
Fax: 0541 323-154944

Frau S. Ullmann
Zimmer 78
Telefon: 0541 323-4943
Fax: 0541 323-154943

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Anerkennung der Vaterschaft

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