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Mit ''Ballarbeit'' zur sozialen Integration

Auftaktveranstaltung und Ausstellung im Osnabrücker Schulzentrum Sonnenhügel

Die NFV-Delegation im Schulzentrum
Die NFV-Delegation im Schulzentrum "Sonnenhügel" in Osnabrück
Die NFV-Delegation im Schulzentrum
 
"Der Fußball bringt Menschen zusammen, die in unserer Gesellschaft sonst nicht zusammengekommen wären", betonte Bibiana Steinhaus bei der Auftaktveranstaltung der NFV-Kampagne "Soziale Integration" am Montag im Osnabrücker Schulzentrum "Sonnenhügel". Zusammen mit NFV-Vizepräsident Ferdinand Dunker und Frank Schmidt, Vorsitzender NFV-Kommission Integration, stellte die FIFA-Schiedsrichterin und Mitarbeiterin im Sportreferat des Niedersächischen Innenministeriums das landesweite Projekt vor.

Gefördert wird es von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und der DFB-Stiftung Egidius Braun. Der VfL Osnabrück, Kooperationspartner des Schulzentrums, nahm mit Lothar Gans (Sportkoordinator) und Ralf Heskamp (Geschäftsführer) an der Veranstaltung teil.

Hartmut Bruns, Schulleiter des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, freute sich über den Besuch der NFV-Delegation und erwähnte in seinen einführenden Worten, dass es in der Schule leider gelegentlich das Problem gebe, die Andersartigkeit von Mitschülern zu akzeptieren. So sei es immer wieder notwendig, Toleranz und Respekt von den Schülerinnen und Schülern einzufordern. Bruns, der auch im Namen der Wittekind-Realschule und der Felix-Nussbaum-Schule im Schulzentrum Sonnenhügel sprach, nannte zwei Aspekte zu diesem Thema: Menschen zu integrieren und die Bereitschaft, sich auch integrieren zu lassen.

Diesen Faden griff dann Frank Schmidt auf, der den Fußball als integrative Kraft bezeichnete, um aber gleich hinzuzufügen, dass dieser auch ausgrenzen könne. Daher müssten sich alle Beteiligten für das Thema "Integration" sensibilisieren und bereit sein, miteinander zu reden. NFV-Vizepräsident Ferdinand Dunker hob hervor, dass Integration nur gelingen könne, wenn jeder die Chance erhalte, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Osnabrücks Oberbürgermeister Boris Pistorius sprach von einer großartigen Kampagne des NFV. Er rief zur Integration aller Minderheitengruppen in der Gesellschaft auf. Der Fußball könne dabei helfen, die vielschichtigen Integrationsprojekte zum Erfolg zu führen. Die Bereitschaft, sich mit dem Thema "Soziale Integration" zu beschäftigen, muss nach den Worten von Frank Schmidt in der Gesellschaft ausgeprägt sein. Nur dann könnten die Botschaften an der Basis ankommen.

Die 1500 Schülerinnen und Schüler im Schulzentrum Sonnenhügel werden sich in den nächsten Wochen in Workshops intensiv mit dem Thema "Soziale Integration beschäftigen. Hilfreich ist dabei die Ausstellung "Ballarbeit", die parallel zur Auftaktveranstaltung in der Schule eröffnet wurde. Um den wichtigen Praxisbezug herzustellen, bietet der NFV außerdem im Rahmen der Kampagne die Ausbildung zum "Junior-Coach" an, bevor ein abschließendes Fußballturnier mit spezieller Punktewertung für Fairplay und Chancengleichheit die Veranstaltungsreihe Anfang des kommenden Jahres im Osnabrücker Schulzentrum Sonnenhügel abrundet.

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