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28 Mädchen und Jungs beim Zukunftstag in der Stadtverwaltung

Koch, Lehrer, Verkäufer? Oder doch lieber Arzt? Die Entscheidung für einen Beruf fällt nicht immer leicht. Gerade heute ist es wichtig, einen guten und anständig bezahlten Job zu bekommen. Die Ansprüche sind hoch und die Arbeitsplätze begehrt. Wie also soll man sich entscheiden?


Zukunftstag 2012 : Caroline Westerkamp im Gespräch mit Osnabrücks Oberbürgermeister Boris Pistorius 

Eine Hilfe zur Entscheidung kann der seit 2001 jedes Jahr stattfindende Zukunftstag sein, an dem junge Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 15 für einen Tag eine Arbeitsstelle besuchen dürfen. Eine sehr gute Sache, denn so können die jungen Menschen schon in früher Jugend so viele Erfahrungen wie möglich sammeln. Auch Osnabrücks Oberbürgermeister Boris Pistorius ist dieser Meinung. Der Zukunftstag sei eine sehr gute Idee und man könne nicht früh genug damit anfangen, sich beruflich zu orientieren, sagte er in einem Interview. Es sei wichtig, jungen Menschen Einblicke zu ermöglichen  und ihnen zu zeigen, was hinter einem Job stecke und das dieser auch mal langweilig oder stressig sein könne. Außerdem, so Pistorius, sei so ein Zukunftstag ja auch keine Garantie auf den Traumjob, weil „manchmal weiß man nach so einem Tag nicht nur, was man werden will, sondern auch, was man nicht werden will – und das kann ja auch durchaus hilfreich sein.“, sagte das Stadtoberhaupt.
 
Um Einblicke in den Berufsalltag zu bekommen und oft auch zu vermeiden, dass Menschen ein falsches Bild von einem Job haben, gibt es seit mittlerweile 11 Jahren den Zukunftstag.
 
Dem Oberbürgermeister war so etwas in seiner Schulzeit leider nicht möglich. Damals ist niemand auf die Idee gekommen, sein Kind mit zur Arbeit zu nehmen, geschweige denn einem fremden Kind Arbeitsinhalte zu vermitteln. Das hat sich zum Glück heute geändert. Denn auch Pistorius wollte früher Koch, Landwirt, Archäologe und später Diplomat werden. Schließlich wurde der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann und studierte Jurist 2006 Oberbürgermeister. Schon drei Teilnehmerinnen des Zukunftstages waren in der Vergangenheit auch in seinem Büro tätig. „Ich bin immer für neue Interessenten offen. Ich finde es auch wichtig, dass der Zukunftstag, der ja früher „Girls` Day“ hieß, jetzt auch für Jungen offen ist.“ Früher war dieser Tag ausschließlich dafür da, Mädchen in Männerberufe einzuführen, was sich mittlerweile aber geändert hat. Mittlerweile nehmen genauso viele Jungen wie Mädchen am Zukunftstag teil.

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