Das Rathaus in Osnabrück.

Andreas Neuhoff wird mit Yilmaz-Akyürek-Preis geehrt

Am Dienstag, 6. März, hat Oberbürgermeister Boris Pistorius Andreas Neuhoff im Friedenssaal des historischen Rathauses mit dem Yilmaz-Akyürek-Preis geehrt. In seiner Rede erinnerte Pistorius zunächst an Yilmaz Akyürek, der 2007 gestorben ist: "Er hat es mit wundervoller Leichtigkeit geschafft, das Thema Integration mit all seinen Facetten aus Problemen und auch Chancen greifbar zu machen. Er war anpackend wenn es um die Sache ging und  einfühlsam im Umgang mit den Menschen. Seine zurückhaltende Art, nicht scharf, stets freundlich, zuvorkommend und verbindlich, wirkte einfach einladend auf alle, die Rat suchten. Somit wurde er für viele Osnabrücker zu einer Institution und zu einem wichtigen Gesprächspartner für Zugewanderte und hier Geborene. Die vielfältigen Verdienste, die er sich um das friedvolle Miteinander in Osnabrück erworben hat, wurden 1999 durch die Verleihung der Bürgermedaille gewürdigt."

In Erinnerung an Yilmaz Akyürek hatte der Rat beschlossen, mit einem Preis Menschen auszuzeichnen, die sich in ganz besonderer Weise um die Integration und Gleichberechtigung von Bürgerinnen und Bürgern ausländischer Herkunft verdient gemacht haben In den Richtlinien heißt es, mit dem mit 1000 Euro dotierten Preis solle "das Engagement von Personen gewürdigt werden, die sich im alltäglichen Leben um die Integration und Gleichberechtigung  von Bürgerinnen und Bürgern ausländischer Herkunft verdient gemacht haben und für eine gegenseitige Anerkennung der Kulturen eingetreten sind."

"Sie, sehr geehrter Herr Neuhoff", sagte der Oberbürgermeister, "gehören zu den Menschen, die sich mit viel Kraft und Engagement über das normale Maß hinaus einsetzen, um Integration zu ermöglichen. Sie sind Anwalt und als solcher Spezialist für Ausländer- und Aufenthaltsrecht. Als Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des Osnabrücker Vereins EXIL beraten Sie Hilfesuchende und sozialkaritative Einrichtungen in juristischen Fragen. Darüber hinaus beteiligen Sie sich ganz handfest bei Veranstaltungsplanungen, helfen bei Ausstellungen im öffentlichen Raum oder unterstützen ein Kinderprojekt im Lager Bramsche-Hesepe."

Der Verein Exil wurde 1987 gegründet. Die Vereinsmitglieder helfen den Ankommenden, sich in der neuen Heimat zu Recht zu finden. Zugleich sollen die hier lebenden Menschen über die Verhältnisse in den Herkunftsländern der Flüchtlinge informiert werden.

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