Oberbürgermeister Boris Pistorius und Dr. Christoph Rass vom Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS) begrüßten am Donnerstagabend, 19. Januar, fast 100 Personen auf der Fachveranstaltung "Politische Teilhabe, Integration fördern" in der katholischen Familienbildungsstätte. Zu der Veranstaltung hatten die Stadt Osnabrück und das IMIS der Universität Osnabrück eingeladen. Die zentrale Frage der Veranstaltung war, inwieweit die demokratischen Institutionen die zunehmende Vielfalt der Gesellschaft spiegeln.
Die geladenen Referenten stellten eine Expertenbefragung des IMIS zur Weiterentwicklung des Partizipationskonzepts in Osnabrück und die Ergebnisse einer Untersuchung des Max-Planck-Instituts (MPI) über Einwanderer in den Räten deutscher Großstädte vor.
In der von Fachbereichleiterin Patricia Mersinger moderierten Diskussion konzentrierte sich Prof. Dr. Karen Schönwälder vom MPI auf ethnisch determinierte soziale und politische Ungleichheit in Deutschland. Oberbürgermeister Pistorius verwies auf 35 Prozent Migrationsanteil bei den Jugendlichen im schulpflichtigen Alter und stellte klar, dass Osnabrücks Integrationsarbeit "Chefsache" sei und die Verwaltung mit der Bündelung der Integrationsaufgaben beim Fachbereich Stadtentwicklung und Integration diesbezüglich bestens aufgestellt sei. Dr. Christoph Rass bestätigte, dass sich in Osnabrück viel bewege und die derzeitige Integrationsarbeit einschließlich des Beirats für Migration eine Übergangsphase darstelle, die in wenigen Jahrzehnten abgeschlossen sein wird.






