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Katastrophenschutz 

Im Ernstfall hilft die schnelle Einsatzgruppe

Feuerwehrmänner stehen vor den trümmern eines eingestürzten Hauses
Sturmschaden
Zwei Feuerwehrmänner steen vor einem eingestürzten Haus
Sturmschaden
Wrackteil eines explodierten Bahnwagons
Zugunglück  
Erdbeben, Unwetter, Überschwemmungen, Explosionen und Katastrophen treffen Menschen überall auf der Welt. In unseren Breiten sind derartige Vorkommnisse jedoch relativ selten. Aber auch hier können sie vorkommen und treffen uns völlig überraschend.

Denken wir nur an das Schneechaos im November 2005, als Schneeverwehungen viele Straßen unpassierbar machten und die Bevölkerung im Münsterland mehrere Tage keinen Strom hatte. Oder an großflächige Überschwemmungen, bei denen weite Flächen überflutet werden, Keller unter Wasser stehen und die zu Schäden führen. Auch Herbststürme mit massenhaften Baumentwurzelungen und Dachabdeckungen können für Ausnahmezustände sorgen, denen die Feuerwehren begegnen müssen.

Im Niedersächsischen Katastrophenschutzgesetz ist eine Katastrophe wie folgt definiert: "Ein Unfall, ein Geschehen oder ein Notstand, bei dem das Leben, die Gesundheit oder die lebenswichtige Versorgung der Bevölkerung oder erhebliche Sachwerte in einem solchen Maße geschädigt und gefährdet sind, dass seine Bekämpfung durch die zuständigen Behörden und die notwendigen Einsatz- und Hilfskräfte über Gemeinde-, Kreis- oder Landesgrenzen hinaus durch eine zentrale Leitstelle koordiniert werden muss." In der Praxis heißt das: Ereignet sich bei uns eine Katastrophe, wird ein zentraler Stab eingerichtet. Dieser plant den Einsatz sämtlicher Kräfte und leitet die notwendigen Maßnahmen ein.

Die Feuerwehr Osnabrück, das Technische Hilfswerk (THW) sowie Organisationen wie ASB, JUH, MHD und DRK oder die Bundeswehr werden unabhängig von ihren bisherigen Zuständigkeitsbereichen eingesetzt. In Osnabrück stehen hierfür neben der Feuerwehr und dem THW allein 172 Helfer im Katastrophenschutz zur Verfügung. Sie alle wollen die Auswirkungen auf die Bevölkerung möglichst gering halten, die Katastrophe bestmöglich bekämpfen und bei der Beseitigung der Schäden mitwirken.

Auch unterhalb der Katastrophenschwelle werden organisationsübergreifende taktische Einheiten eingesetzt. So zum Beispiel die schnelle Einsatzgruppe (SEG Rettung).

Die schnelle Einsatzgruppe

Einsätze wie Bahnunfälle oder Evakuierungen machten es erforderlich, ein effektiveres Einsatzmittel für den Massenanfall an Verletzten und Erkrankten oder zu betreuenden Personen aufzustellen. Als Beispiel für die gute organisationsübergreifende Zusammenarbeit wurde mit

  • Sanitätern der Feuerwehr Osnabrück,
  • dem Arbeitersamariterbund,
  • der Johanniter-Unfall-Hilfe,
  • dem Malteser Hilfsdienst,
  • dem Freien Krankentransport Brümmer,
  • dem Deutschen Roten Kreuz,
  • dem Technischen Hilfswerk,
  • Notärzten und
  • Notfallseelsorgern

die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) Rettung ins Leben gerufen, um bei Unfällen bis zu 50 Patienten versorgen zu können.

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