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Wache 

In 60 Sekunden aus dem Tiefschlaf in das Fahrzeug

Foto der Feuerwehrwache
Feuerwehrwache
Foto der Feuerwehrwache
Die Feuerwehrwache bei Nacht
Feuerwehrwache bei Nacht
Die Feuerwehrwache bei Nacht
Foto eines Schlafraums für den Bereitschaftsdienst
Ruheraum  
75 Treppenstufen hinunterhasten, dann noch 50 Meter über den Hof laufen, Tore öffnen und losfahren. Fast unvorstellbar aus heutiger Sicht, dass dies jahrzehntelang zum täglichen Brot bei jedem Einsatz der Berufsfeuerwehr zählte, bevor überhaupt ein Fahrzeug die Wache verlassen konnte. Umso größer war 1996 die Erleichterung, als per Ratsbeschluss der Neubau einer neuen Feuerwehrwache an der Nobbenburger Straße beschlossen wurde.

Heute, nachdem der Großteil der geplanten Bauabschnitte bereits verwirklicht ist, verfügt die Berufsfeuerwehr über eine gebäudetechnische Ausstattung, die mehr als dem heutigen Stand der Technik entspricht und - das ist das Wesentliche - die Zeiten zwischen Alarmierung und Ausrücken drastisch verkürzt. In nur 60 Sekunden vom Tiefschlaf in das Fahrzeug. Aus den Ruheräumen, die in der neuen Wache über der Fahrzeughalle liegen, geht es fünf Meter per Rutschstange direkt in die Fahrzeughalle. Dort eingetroffen, springt jeder Alarmierte in seine persönliche Schutzkleidung, startet das Fahrzeug und fährt durch die sich vollautomatisch öffnenden Rolltore zum Einsatzort. Wertvolle Zeit, die Menschenleben und Sachwerte retten kann, wird hier gewonnen.

Zur neuen Wache gehören sieben Stellplätze für den Löschzug, fünf Stellplätze für die Rettungsdienst-Fahrzeuge sowie zehn Stellplätze für Abrollbehälter. Eine Waschhalle, eine Desinfektionshalle, Reinigungsschleusen und Räume für Einsatzkleidung (die so genannten Schwarzweiß-Bereiche) wurden ebenfalls neu geschaffen, ebenso Aufenthalts- und Ruhebereiche für Feuerwehrleute und Rettungsdienstpersonal einschließlich aller Sanitär- und Schrankräume sowie ein Schulungsbereich und eine Küche.

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