Das Rathaus in Osnabrück.


Städtisches Wohnbaugebiet "In der Gartlage"

Familien- und klimagerechtes Wohnen in attraktiver Lage

Luftbild
Luftbild mit Aufteilungsplan
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Die Stadt Osnabrück entwickelt zurzeit das neue Wohnbaugebiet "In der Gartlage" mit ca. 150 Wohneinheiten auf einer etwa 13 ha großen städtischen Fläche. Das Wohngebiet liegt landschaftlich reizvoll im Stadtteil Dodesheide nördlich der verlängerten Knollstraße, umgeben von Wald und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Trotz der ruhigen Lage im Grünen ist die nur ca. 3 km entfernte Innenstadt Osnabrücks schnell auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Neu geschaffene öffentliche Grünflächen lockern das Wohngebiet auf und binden es ansprechend in die Landschaft ein.

Es werden bezahlbare Baugrundstücke insbesondere für Familien mit Kindern angeboten. Gleichzeitig soll die Errichtung moderner Wohnhäuser mit einem zeitgemäß hohen ökologischen Standard ermöglicht werden. Die nach solarenergetischen Gesichtspunkten günstig ausgerichteten Grundstückslagen unterstützen insbesondere die Errichtung von Passivhäusern, die angesichts der steigenden Energiepreise auf ein stetig wachsendes Interesse stoßen, aber auch den Bau von KfW-Effizienzhäusern 70, 55 und 40.

Insbesondere die Errichtung von Passivhäusern dürfte für viele Bauwillige von Interesse sein. Da in einem Passivhaus Wärmeverluste minimiert und Wärmegewinne maximiert werden, ist es ein Gebäude mit einem sehr geringen Energiebedarf. Der Bewohner eines Passivhauses kann seine Betriebskosten langfristig senken und den CO2-Ausstoß für Heizung und Haushaltsstrom nachhaltig minimieren. Zudem erfüllt er bereits heute zukünftige gesetzliche Anforderungen und kann somit Energiepreissteigerungen gelassener entgegen sehen. Bauinteressenten für Passivhausgrundstücke können kostenlos im Rahmen der Vermarktung des Baugebiets eine umfassende individuelle Erstberatung in Anspruch nehmen. Terminreservierungen für Beratungstermine werden ab sofort vom Fachbereich Umwelt, Frau Fritsch-Riepe, Telefon 0541 323-2469, oder Frau Lettow, Telefon 0541 323-3086, vermittelt.

Erstmals im Stadtgebiet von Osnabrück wird die Regenentwässerung der Grundstücke, sofern das Oberflächenwasser in Zisternen zur Brauchwassernutzung gesammelt wird, nicht durch unterirdische Kanäle, sondern durch oberirdische Entwässerungsmulden in den öffentlichen Straßen erfolgen.

Das Vergabeverfahren für die 84 Einzelgrundstücke wurde durch den Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement der Stadt Osnabrück im April 2011durchgeführt. Für 70 Grundstücke sind entsprechende Zusagen an die Bewerber/innen erteilt worden. Die noch verfügbaren Baugrundstücke sind unter "Weitere Informationen" aufgeführt. 

Erwerber mit minderjährigen Kindern erhalten einen Preisnachlass auf den Grundstückskaufpreis, der je nach Kinderzahl bis zu 30 Euro pro Quadratmeter oder maximal 15.000 Euro pro Baugrundstück betragen kann. Darüber hinaus stellt die Stadt Osnabrück Bauwilligen, deren Haus den Passivhausstandard bzw. den KfW-Standard 55 und 40 erfüllt, Fördergelder zur Verfügung. Sämtliche Gebäude in dem Baugebiet müssen mindestens den Anforderungen des KfW-Standards 70 entsprechen. Darüber hinaus ist auf den für eine Passivhausbauweise besonders geeigneten Baugrundstücken der Bau eines diesen Anforderungen entsprechenden Gebäudes zu realisieren. Die vorstehenden Baustandards werden in den Grundstückskaufverträgen verbindlich vorgeschrieben. 

Interessenten können sich bei dem städtischen Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement  mit dem beigefügten Bewerbungsbogen um ein Baugrundstück bewerben.

Die Grundstücke für eine Mehrfamilienhaus- oder Reihenhausbebauung sind an verschiedene Bauträger vergeben worden. Interessenten für diese Grundstücksarten können sich direkt bei diesen Bauträgern um Grundstücke bzw. Eigentumswohnungen bewerben. Die Listen mit den Kontaktdaten und die Lagepläne sind unter "Weitere Informationen" aufgeführt.

Stellungnahme der Sack + Temme GbR vom 5. Juni 2012 zur Altlastensanierung:

"Die Sack + Temme GbR wurde von der Stadt Osnabrück beauftragt, die Bodenaustauschmaßnahmen auf dem ehemaligen Bauhof der Stadt Osnabrück an der Knollstraße gutachtlich zu begleiten und zu dokumentieren.

Die Erdarbeiten fanden in der Zeit vom 24.11.2011 – 12.03.2012 statt. Bis zum 21.03.2002 wurde noch belasteter Boden abgefahren. Insgesamt wurden gut 19.000 t belasteter Boden zur Verwertung als Deponie- Ersatzwertstoff auf der ehem. Deponie Piesberg verbracht. Der enthaltene Bauschutt (ca. 5.000 t) sowie Hölzer wurden vor Ort separiert und dem Recycling zugeführt.

Der Bodenaustausch wurde bis zum Erreichen des natürlichen Untergrundes durchgeführt. Im Bereich des Neubaugebietes bzw. der zu bebauenden Grundstücke wurde sämtlicher belasteter Boden ausgetauscht. Die Flächen wurden mit Grubensand wieder aufgefüllt und verdichtet.

Die vollständige Sanierungsdokumentation folgt."

Kontaktadresse:

Stadt Osnabrück
Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement
Bierstraße 32a, 49074 Osnabrück

Frau Pohlmeyer, Telefon 0541 323-2369
pohlmeyer.a@osnabrueck.de

Frau Knemeyer, Telefon 0541 323-2324
knemeyer.e@osnabrueck.de

Frau Emminghaus-Clausing,
Telefon 0541 323-2407
emminghaus-clausing@osnabrueck.de

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Wohnbaugebiet ''In der Gartlage''

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