Das Haseschachtgebäude, 1871 errichtet und Zentralgebäude des Museums, zählt mit seiner Rundbogenarchitektur zu den schönsten deutschen Bauwerken dieser Art. Hier wird die Dauerausstellung mit den zentralen Themen "Steinkohlebergbau", "Mythos Dampf", "Frühe Fabriken" und "Frühindustrialisierung". Wechselnde Ausstellungen vertiefen den Einblick in Aspekte der regionalen Industriegeschichte.
Die Ausstellung „Magie des Steinkohlenwaldes“ präsentiert anschaulich die Entstehung der Steinkohle am Piesberg und eine faszinierende Sammlung von Fossilien. Die lebendige Kraft des Dampfes demonstrieren zwei Dampfmaschinen in Betrieb und wie einst die Bergleute können die Museumsbesucher mit einem gläsernen Fahrstuhl 30 Meter tief „unter Tage“ einfahren. Dann geht es durch einen 300 Meter langen historischen Bergwerksstollen zum Magazingebäude, einer ehemaligen Waschkaue in der sich die Bergleute den Kohlenstaub abwuschen und heute für Sonderausstellungen genutzt wird.
Auch rund um das Museum gibt es einige Attraktionen für die Besucher. Eine bemerkenswerte Industriekulturlandschaft und der einzigartige canyonartige Steinbruch mit seinen europaweit einmaligen geologischen Besonderheiten. Ein Rundwanderweg führt zu verschiedenen Stationen der Industriekultur und ausgehend vom Museum - können Besucher - den Piesberg und die Wildnis am Piesberg mit einer Feldbahn erkunden.
Von der Schulklassenführung über Kindergeburtstage bis hin zu Erlebnisführungen für Erwachsene - das Museum Industriekultur bietet Gruppen und Einzelbesuchern einen spannenden Museumsbesuch.
Führer für die Rad- und Rundwanderrouten und für die Wildnis am Piesberg sind an der Museumskasse erhältlich.












