Das Rathaus in Osnabrück.

 

Osnabrücker Schloss

Das Osnabrücker Schloss - Vorderansicht
Das Schlosswappen
Statue im Schlosspark
Osnabrücker Schloss vom Schlosspark aus
Das Osnabrücker Schloss -Seitenansicht
An der Grenze zwischen historischer Altstadt und Neustadt entstand in den Jahren zwischen 1667 und 1675 das Osnabrücker Schloss als fürstbischöfliche Residenz. Bauherren waren Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg und seine Gattin Sophie von der Pfalz.

Das Fürstenpaar lebte seit Ernst Augusts Wahl zum ersten evangelischen Bischof von Osnabrück 1662 zunächst auf der Iburg, einer Doppelanlage aus Kloster und Burg im südlichen Landkreis Osnabrücks, wie alle Bischöfe von Osnabrück seit dem 12. Jahrhundert. Nach den Bestimmungen des Westfälischen Friedens 1648 sollte das Bistum Osnabrück abwechselnd von einem katholischen und von einem evangelischen Bischof aus dem Hause Braunschweig-Lüneburg regiert werden.

Der Trend der Zeit - beginnender Absolutismus - verlangte jedoch nach einer würdigen, repräsentativen Residenz, eben nach einem Schloss inmitten der "Hauptstadt des Bistums". Allerdings lebte das Fürstenpaar nur kurze Zeit im Osnabrücker Schloss, denn Ernst August trat bereits 1679 das Erbe seines Bruders in Hannover an und die fürstbischöfliche Familie zog nach Hannover um.

Die Schlossanlage entstand in mehreren Etappen: Zunächst wurde das Hauptgebäude "Corps de logis" mit Vorhof und Garten bis 1673 gebaut, später die Flügelbauten um den Innenhof. Die Pläne zur Hofhaltung für das Osnabrücker Schloss entsprechen dem damaligen Zeitgeist, zu deren Umsetzung es wegen des Umzugs nach Hannover nicht mehr kam. Auch von den nachfolgenden evangelischen Bischöfen nutzte nur Ernst August II. das Osnabrücker Schloss als Residenz, doch lebte er eher zurückgezogen und spartanisch, so dass auch die Pläne des Gartenarchitekten Martin Charbonnier nur im Ansatz verwirklicht wurden.

Seit 1803 wird das Osnabrücker Schloss in unterschiedlicher Weise als Verwaltungsgebäude genutzt und wurde innen mehrfach umgebaut. Während des Nationalsozialismus waren im Westflügel Haft- und Folterzellen der Gestapo untergebracht. Eine Gedenkstätte im Westflügel bewahrt heute die Erinnerung an jene grausame Zeit und kann besichtigt werden.

Bei Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg auf Osnabrück wurde auch das Schloss bis auf die Außenmauern zerstört. Nach dem Wiederaufbau bezog die Pädagogische Hochschule die Gebäude und seit 1974 hat die Verwaltung der Universität Osnabrück hier ihren Sitz.

Heute ist das Osnabrücker Schloss umrahmt von der Stadthalle und weiteren Gebäuden der Universität und der Schlossgarten wird von den Studierenden zur Entspannung genutzt.

Adresse:

Neuer Graben / Schloss
49074 Osnabrück

Busverbindungen:

21, 91, 92 - Stadthalle/ Uni
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