Das Rathaus in Osnabrück.

Hinterlassenschaft des Zweiten Weltkrieges

Stadt beseitigt auch nach mehr als 60 Jahren Blindgänger

Fundort einer Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg
Fundort einer Fliegerbombe
Fundort einer Fliegerbome aus dem zweiten Weltkrieg
 

Osnabrück war im 2. Weltkrieg häufiges Ziel alliierter Bomberverbände. Diese Angriffe hatten nicht nur eine große Zerstörung der Stadt zur Folge; vielmehr sind die Hinterlassenschaften dieser Angriffe noch heute gegenwärtig. 10 bis 15 Prozent aller abgeworfenen Spreng- und Brandbomben waren Blindgänger. Hiervon ist jedoch nur ein Teil während des Krieges und in den Nachkriegsjahren geräumt worden. Wie viele Objekte nach mehr als 60 Jahren noch im Boden schlummern, kann niemand mit Gewissheit sagen. Eines ist jedoch sicher: die Gefährlichkeit dieser Objekte nimmt mit zunehmenden Alter nicht ab.

Bis Ende der 90er Jahre fand eine Kampfmittelbeseitigung in Osnabrück nahezu nur zufällig bei Baumaßnahmen statt. Im Jahr 2000 bot sich durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst die Gelegenheit, anhand von Luftbildauswertungen gezielt nach Bombenblindgängern im Bereich Dodesheide zu suchen. Die Zahl der Funde, insbesondere Bomben mit so genannten Langzeitzündern, hat die Stadt Osnabrück veranlasst, gezielt nach Blindgängern zu suchen.

Pro Jahr werden etwa 150 bis 200 Verdachtspunkte anhand von Luftbildern ermittelt. In Abstimmung mit den betroffenen Grundstücksbesitzern wird dann dieser Verdachtspunkt mit modernstem Messgerät überprüft. Die Messungen können jedoch lediglich anzeigen, ob sich ein eisenhaltiger Körper im Boden befindet und Aussagen über die ungefähre Größe des Objektes machen. Was sich im Boden befindet, kann erst dann gesagt werden, wenn das geortete Objekt freigelegt ist. Dies führt dazu, dass aus Sicherheitsgründen die umliegenden Wohngebiete evakuiert werden.

Die Größe des zu evakuierenden Bereichs ist abhängig von dem im Boden vermuteten Blindgänger und kann sogar über 1.000 Meter im Umkreis betragen.

Im Falle einer solchen Maßnahme werden sowohl der betroffene Personenkreis als auch die anderen Bürgerinnen und Bürger über Handzettel, das Internet, Presseinformationen und über das Bürgertelefon unter der Rufnummer 0541 323-3331 informiert.

Suche

Veranstaltungen

Veranstaltungskalender für die Region Osnabrück und das Münsterland

zum Veranstaltungskalender

Bilder, Podcast, Videos

Bildergalerien

Bildergalerien Wie war's? Erfahren Sie es in unserer kleinen Galerie. mehr

Podcast

Podcast Audio-Beiträge der Stadt Osnabrück und des osradios. mehr

Osnabrück im Film

Film Programmkino der ganz besonderen Art. mehr

Soziale Netzwerke

  • YouTube
  • Flickr
  • Twitter
  • Facebook
  • Google Plus
  • RSS
  • PodCast

Soziale Netzwerke sind wegen zum Teil mangelhaften Datenschutzes in der Kritik. Dennoch wird die Stadt Osnabrück auch weiterhin in den gängigen Sozialen Netzwerken vertreten sein. Bitte beachten Sie dort die jeweiligen Angaben zum Datenschutz und zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Stadt Osnabrück übernimmt keine Gewähr für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen der einzelnen Sozialen Netzwerke.