Das Rathaus in Osnabrück.


Barrierefreiheit

Warum ist der Auftritt der Stadt barrierefrei entwickelt worden?

  • In Deutschland leben etwa 6,7 Millionen schwer behinderte Menschen, davon sind 155.000 blind, 500.000 sehbehindert und 80.000 gehörlos, viele sind manuell-motorisch behindert. Hinzu kommen Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die über keinen Schwerbehindertenausweis verfügen. 8 Prozent der Menschen in Deutschland haben ein Handicap, das ihnen den Zugang zum Internet erschwert. Darüber hinaus wird in unserer Gesellschaft die Anzahl der älteren Menschen mit altersbedingten Einschränkungen wie schlechterem Sehen oder Gehen immer größer. Für diese Menschen ist die virtuelle Mobilität im Internet besonders wichtig, da dort eingeschränkte Fortbewegungs- und Kommunikationsmöglichkeiten kompensiert werden können. Daher haben wir unsere Webseiten für alle Nutzergruppen zugänglich gemacht.
  • Nach dem Bundesgleichstellungsgesetz (BGG ), und der "Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung - BITV". müssen alle öffentlichen Web-Angebote, die neu gestaltet werden, auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich sein.
  • Durch die Barrierefreiheit und den damit verbundenen Techniken und Regeln (wie beispielsweise die Vermeidung unnötiger Scriptsprachen) erhöht sich die Sicherheit der Seiten der Stadt Osnabrück.

Was bedeutet die Barrierefreiheit konkret für unseren Auftritt

  1. Der Internetauftritt wurde nach einem so genannten Coporate Design, also nach Vorgaben für ein einheitliches Erscheinungsbild, entwickelt, sodass der Nutzer auf jeder Seite weiß, dass er sich bei der Stadt Osnabrück befindet.
  2. Das Layout, die Farb- und Schriftenwahl ist so gestaltet, dass der Internetauftritt übersichtlich erscheint, dass er genügend kontrastreich für Sehbehinderte ist, und dass die Schriften gut lesbar sind.
  3. Die Vergrößerung der Schriftdarstellung ist über die Hauptmenüleiste auf jeder Seite möglich. Hierzu klickt man auf in die obere Menüleiste in den Punkt "Schrift" auf die Buchstaben "A" in der jeweiligen gewünschten Größe.
  4. Alle Bilder werden über einen so genannten Alt-Tag beschrieben. Diese Beschreibung soll sehbehinderten Nutzern das Bild erläutern.
  5. Die Navigation ist so aufgebaut, dass der Auftritt komplett mit der Tastatur bedient werden kann.
  6. Der städtische Internetauftritt wurde so programmiert, dass der Inhalt der Seiten für alle Ausgabegeräte, besonders auch für Vorlesegeräte (Screenreader) für Sehbehinderte oder Browser der älteren Generation, zugänglich ist.
  7. Das Layout wird durch die Technik CSS erzeugt. Der Inhalt wird aber auch bei nicht vorhandenen CSS oder auch bei eigenen CSS (wie sie oft von Schwerbehinderten verwandt werden) erkannt.  Die Technik der CSS ergibt sich aus den Vorgaben der BITV und des W3C.
  8. Der Internetauftritt wurde nur mit Techniken realisiert, die von der BITV zugelassen sind. So wird beispielsweise auf die Einbindung von Javascript zu Gunsten der Barrierefreiheit in der Regel verzichtet.
  9. Der Inhalt wird durch die Online-Redaktion redaktionell nach folgenden Kriterien aufbereitet:
    • Einfachheit,
    • Bürgerfreundlichkeit,
    • Übersichtlichkeit,
    • Einheitlichkeit
    • Vermeidung von Amtsdeutsch,
    • Vermeidung von Anglizismen.
    • Übersetzungen von nicht vermeidbaren Anglizismen und Fremdwörtern
    • Keine Abkürzungen
  10. Eingabefelder in Formularen sind mit Mustereingaben vorbelegt, sodass der Nutzer genau weiß, was er wo eingeben muss.
  11. Alle Formulare sind so barrierefrei aufbereitet, dass sie von den Screenreadern ausgelesen werden können.
  12. So weit es technisch realisierbar ist, werden auch externe Angebote barrierefrei eingebunden. Leider ist das nicht immer möglich, sodass es beim Verlassen der originären Stadtseiten zu externen Angeboten zu Brüchen der Barrierefreiheit kommen kann. Bestimmte Angebote, wie der Stadtplan oder die Geoinformationssysteme, sind naturgemäß nur bedingt barrierefrei zu realisieren.

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Auftritt der Stadt barrierefrei

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