Die deutschlandweit beachteten Osnabrücker Friedensgespräche mit zahlreichen nationalen und internationalen Gästen und der Osnabrücker Friedenstag, an dem zur Erinnerung an den Westfälischen Frieden alljährlich im Oktober alle Viertklässler der Osnabrücker Grundschulen mit selbstgebastelten Steckenpferden durch die Altstadt reiten, um schließlich auf der Rathaustreppe vom Oberbürgermeister eine Brezel zu bekommen, nehmen eine herausragende Stellung in der aktiven Friedensarbeit Osnabrücks ein.
Außerdem verleiht die Friedensstadt alle zwei Jahre den Erich-Remarque-Friedenspreis zur Erinnerung an das humanistisch geprägte Lebenswerk des in Osnabrück geborenen Schriftstellers.
Das Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum stellt in einer Dauerausstellung Leben und Werk des Autors von „Im Westen nichts Neues“ vor.
Seit 2001 ist Osnabrück Sitz Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF). Sie fördert wissenschaftliche Vorhaben, den wissenschaftlichen Nachwuchs, initiiert Konferenzen, hilft bei der Vernetzung von Forschungsinstitutionen und ist dadurch ein wichtiger Knotenpunkt für die Friedensforschung.
Bemerkenswert ist ebenfalls die Zusammenarbeit der Stadt mit dem internationalen Kinderhilfswerk terre des hommes, dessen Zentrale sich in Osnabrück befindet.





