Das Rathaus in Osnabrück.

Osnabrück verknüpft Vergangenes mit Zukünftigem

Kristallisationspunkt im westlichen Niedersachsen

Der Friedensvertrag von 1648
Der Friedensvertrag von 1648
Osnabrück bietet optimale Studien-
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Standort Osnabrück
Unternehmen in Osnabrück
Das Felix- Nussbaum- Haus Bildrechte: bitter+bredt
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Rathausklinke
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Als Zentrum einer Wirtschaftsregion mit rund 780000 Einwohnern im Westen Niedersachsens hat die Friedensstadt Osnabrück von jeher eine bedeutende Rolle gespielt. Ihre Existenz verdankt die drittgrößte Stadt Niedersachsens einer weitsichtigen Entscheidung Karls des Großen vor mehr als 1200 Jahren.
Einen Platz in der europäischen Geschichte hat Osnabrück als Verhandlungsort des Westfälischen Friedens (1648) erhalten.

Mit rund 163000 Einwohnern ist Osnabrück wirtschaftliches und kulturelles Oberzentrum mit einem Einzugsgebiet, das bis nach Nordrhein-Westfalen und auch in die niederländische Grenzregion reicht. Umgeben von zahlreichen Heilbädern liegt Osnabrück reizvoll zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge. Als einzige deutsche Großstadt  befindet sich Osnabrück mitten in einem Naturpark - dem UNESCO Geopark TERRA.vita.

Osnabrücks Profil wird vor allem durch ein intensives friedenspolitisches Engagement geprägt. So vergibt die Friedensstadt alle zwei Jahre den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis zur Erinnerung an das humanistisch geprägte Lebenswerk des in Osnabrück geborenen Schriftstellers. Die deutschlandweit beachteten Osnabrücker Friedensgespräche mit zahlreichen nationalen und internationalen Gästen und der Osnabrücker Friedenstag, an dem zur Erinnerung an den Westfälischen Frieden alljährlich im Oktober alle Viertklässler der Osnabrücker Grundschulen mit selbstgebastelten Steckenpferden durch die Altstadt reiten, um schließlich auf der Rathaustreppe vom Oberbürgermeister eine Brezel zu bekommen, nehmen eine herausragende Stellung in der aktiven Friedensarbeit Osnabrücks ein. Das Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum stellt in einer Dauerausstellung Leben und Werk des Autors von "Im Westen nichts Neues" vor. Seit 2001 ist Osnabrück Sitz der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF).

Im kulturellen Bereich kann Osnabrück mit einem ganzen Bündel attraktiver Angebote aufwarten. Das alljährlich stattfindende europäische Medienkunstfestival und die Kunsthalle Dominikanerkirche mit Ausstellungen zur Kunst der Gegenwart finden bundesweit und international Beachtung. In der reich gegliederten Museumslandschaft ist das Felix-Nussbaum-Haus die jüngste und zugleich spektakulärste Einrichtung. Das von dem amerikanischen Architekten Daniel Libeskind im dekonstruktivistischen Stil konzipierte Haus für die Sammlung mit Bildern des jüdischen Malers Felix Nussbaum erregt weltweit Aufsehen und Anerkennung.

Osnabrück ist eine bedeutende Industriestadt. Aus nahezu allen Bereichen werden hier Industriegüter produziert. Das überproportional vertretene Verkehrsgewerbe mit zahlreichen Speditionen stärkt Osnabrücks Position als herausragendes Logistik- und Dienstleistungszentrum.

Die zur Spitzengruppe der Hochschulneugründungen gehörende Universität, die Fachhochschule mit ihren stark gefragten internationalen Studiengängen sowie die in Osnabrück ansässige Deutsche Bundesstiftung Umwelt sind wichtige Potenziale für das innovationsfreundliche Klima in der Stadt.

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