Das Rathaus in Osnabrück.


Kulturnacht – mehr „made in Osnabrück“ geht nicht

13. September 2014

05.09.2014. Die Osnabrücker Kulturnacht bietet seit Jahren ein Forum für das breite Spektrum und Engagement der regionalen Kunst- und Kulturszene. Dieses Anliegen der Kulturnacht wird in diesem Jahr durch die Wahl des Themas “made in Osnabrück” noch einmal betont.

Unter dem Motto “made in Osnabrück” erwartet die Besucher am 13. September in der Altstadt bis Mitternacht und länger eine Vielzahl interessanter kultureller Blickfänge für Jung und Alt. Künstlerinnen und Künstler, Museen, Kulturzentren, Kirchen, Theater, Initiativen und Vereine präsentieren ab 18 Uhr mehr als 100 Programmpunkte an über 50 Veranstaltungsorten und bieten den Besucherinnen und Besuchern einen Überblick über die vielschichtige Kulturszene der Stadt. Ein bunt gemischtes Straßenkulturprogramm und die kulturellen und kulinarischen Angebote vieler teilnehmender Einzelhändler runden das Programm ab.

Kulturnacht Osnabrück – Blick auf den Marktplatz, Foto: OMT

Auch das Highlight auf dem Markt, die Kunst- und Design-Show „Walking Art & Fashion“ ist durch und durch lokal geprägt. Im halbstündigen Wechsel werden auf dem Laufsteg vor dem Rathaus Einblicke in das künstlerische Schaffen und die Werke ausgewählter Osnabrücker Künstler und Perlen der lokalen Mode- und Designszene präsentiert. Die Künstler und Gestalter werden zum Teil anwesend sein und die Präsentation ihrer Werke begleiten. Mit dabei sind Hans Castrup, Charlotte Dally, Susanne Heitmann, Jörg Kujawa, Arsentij Pawlow, Bernd Rüsel, Gildas Coudrais und Sebastian Osterhaus im Bereich bildende Kunst, und Frau Kahlo’s Art, StilMix, Jahresringe und Trish Design statten die Modenschau aus. Kuratiert und ebenso fachkundig moderiert wird die Kunst- und Modenschau von Brigitte Rieger und Ralf Böhnke (Kunst) und von Stephanie Möllering (Modedesign). Unterstützt wird die Veranstaltung durch das Forum Osnabrück für Kultur und Soziales e.V. (FOKUS) und ArtVergnügen.

Auch auf dem Platz des Westfälischen Friedens ist das Motto der Kulturnacht für die Aussteller des Designquartiers ebenfalls Programm. Sie alle kommen ausschließlich aus Osnabrück und der näheren Umgebung und zeigen einen bunten Querschnitt dessen, was in Osnabrück von Jungdesignern und Kreateuren, meist in Kleinserien, mit viel Herzblut hergestellt wird. Initiator des Designquartiers ist Steve McGuire, der Begründer der inzwischen namhaften Designmesse Osnabrück (DeMO). Somit können die Besucher eine kleine Ausgabe der DeMO erwarten. Von Kleidung über Schmuck bis zu Möbeln, Einrichtungsgegenständen, Kunst- und Designobjekte: Allerlei Kostbarkeiten der Kreativität werden bis Mitternacht zum Kauf angeboten.

In der am Abend vor der Kulturnacht frisch wieder eröffneten Kunsthalle findet sich bei „puzzeln – auf dem Vorplatz der Kunsthalle“ ein interaktives Angebot, das den Besucher animiert, selbst Teil der Aktion zu werden. Die Veranstaltungen „sehen + hören“, „sitzen + reden“ und „fragen und erörtern“ zur aktuellen Ausstellung von Michael Beutler und Etienne Descloux regen dazu an, mit der ausgestellten und performativen Kunst durch Reflexion und Diskussion in Kontakt zu treten.

Aber auch in der Hasestraße nehmen mehr und mehr Einrichtungen an der Kulturnacht teil, und so werden passend zum diesjährigen Thema zum Beispiel die Ausstellungen „Hundert Hiesige“ in der Hasestraße 29/30 und „Querschnitt 2“ im Salon Querschnitt – neben vielen anderen Kunstausstellungen in der Stadt – im wahrsten Sinne des Wortes Kunst „made in Osnabrück“ in Form von Malerei, Zeichnungen und Fotografien präsentieren.

Das vielfältige Straßenkulturprogramm unter der Regie des FOKUS e.V. bietet den Besuchern musikalische Talente verschiedener Stilrichtungen aus Osnabrück und Umgebung. So ist Hörgenuss für jeden Geschmack garantiert. Folgende Musiker sind bei der Kulturnacht dabei: Jemeong Lee (Marimbafon) – Ecke Bierstraße/Lohstraße, Krügers Randgruppe (Ska-Soul-Funk-Band) – Marienstraße/vor Tristan, three to get ready (Country, Blues, American Folk) – mobil zwischen Kulturhaus/Große Gildewart/Krahnstraße, Quart-Os (Saxophonquartett - Klassik, Jazz, Tango, Neue Musik) – Platz Eingang Kunsthalle, Posaunenchor des Sprengels Osnabrück (populäre Bläsermusik) – Platz der Deutschen Einheit und Hundreds (Elektropop-Duo) – Platz der Deutschen Einheit.

Bei allen Veranstaltungen der Kulturnacht ist der Eintritt spätestens ab 18 Uhr frei.

© Markus Ducks

Foto: © Markus Ducks

Neu ist in diesem Jahr die Struktur des Programmfolders: Waren die Veranstaltungsorte bisher alphabetisch sortiert, so sind sie nun in farblich markierten Blöcken nach ihrer Lage (rund um die Kunsthalle, den Dom, das Theater, das Museumsareal und das Heger Tor) angeordnet.

Veranstaltungen, die sich inhaltlich mit dem vor 100 Jahren begonnenen Ersten Weltkrieg oder mit der Bombardierung der Osnabrücker Altstadt am 13. September 1944, also vor genau 70 Jahren, auseinandersetzen, sind im Folder gekennzeichnet. Durch Markierungen finden auch die kleinsten Besucher schnell den Weg zum Kinderkulturprogramm, wie zum Beispiel im Figurentheater, dem Akzisehaus, in der Lagerhalle oder im Dom.

Für Menschen mit Behinderung steht auf den Internetseiten der Stadt eine lesefreundlichere Version mit entsprechenden Hinweisen zu den Veranstaltungsorten zur Verfügung.

Veranstalter des Programms ist die Stadt Osnabrück in Kooperation mit den kulturellen Institutionen in Osnabrücks Innenstadt. Der Programmfolder mit allen Programmpunkten, Uhrzeiten und Veranstaltungsorten der Kulturnacht ist im Kulturhaus am Heger Tor (Marienstraße 5/6), in der Tourist-Information, an der Rathaus-Information und in vielen anderen Einrichtungen erhältlich.


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Informationen zur Osnabrücker Kulturnacht gibt es unter Telefon 323-2292 und per E-Mail:

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