Das Rathaus in Osnabrück.

1. Kulturgipfel

Engagierte Diskussion mit 120 Teilnehmern

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Engagierte Diskussion mit 120 Teilnehmern
Diskussion
"Liebe Freunde der Osnabrücker Kultur: Ich bin überwältigt von der großen Resonanz auf die Einladung zum 1. Kulturgipfel", begrüßte Oberbürgermeister Boris Pistorius die 120 Gäste, die am Donnerstag, 31. Mai, in den Ratssitzungssaal gekommen waren, um über Möglichkeiten und Perspektiven der Kultur in Osnabrück zu diskutieren.

"Wie können wir aus dem, was wir haben, mehr machen? Wie können wir gemeinsam die Wahrnehmbarkeit der kulturellen Angebote regional und auch überregional erhöhen? Reicht uns das, was wir haben?" waren für Pistorius die zentralen Fragen des Gesprächs. "Wir brauchen mehr Öffentlichkeit und wir brauchen Offenheit", mahnte der Oberbürgermeister.

"Die Konkurrenz der Städte wird größer. Daher ist es sehr wichtig, dass wir uns dieser Situation auch im Kulturbereich stellen. Das Thema Friedensstadt ist nach meiner Auffassung ein Glücksfall für Osnabrück. Ich plädiere aber für einen unverkrampften Umgang, denn neben und in der Friedensstadt ist noch viel Platz für andere Projekte", sagte Pistorius.

In dem Gespräch wurde eine Kunstmeile angeregt, um die räumliche Verbindung zwischen Felix-Nussbaum-Haus, Kulturgeschichtlichem Museum, Kunsthalle Dominikanerkirche und Diözesanmuseum hervorzuheben. Das Potenzial des Europäischen Medienkunstfestivals müsse genutzt werden, um Medienkunst auch im öffentlichen Raum zu zeigen. Bemängelt wurde, dass es in Osnabrück nicht genügend Ausstellungsmöglichkeiten für Künstler aus Stadt und Region gäbe. Und wie mit dem geringen Ausstellungsetat der Kunsthalle Dominikanerkirche eine überregionale Wirkung entfaltet werden solle, war eine Frage, die unbeantwortet blieb.

Auch selbstkritische Bemerkungen fielen in dem offenen Gespräch, dem keine Tagesordnung zugrunde gelegt worden war. Die Künstler und verschiedenen Kulturinstitutionen würden sich zu wenig wahrnehmen, wurde angemerkt. Man wisse eigentlich viel zu wenig vom anderen, sodass man zunächst einmal miteinander ins Gespräch kommen müsse.

Wäre vielleicht weniger mehr? Bei der Vielfalt der kulturellen Angebote sei es durchaus schwierig, sich auf eine Sache zu konzentrieren, wurde festgestellt. Es müsse in der Stadt eine Stelle geben, wo Ideen gesammelt und die Veranstaltungen besser koordiniert werden. Vielleicht sei es ratsam, die Stelle eines Themenscouts zu definieren, wurde vorgeschlagen. Bedauert wurde, dass der kulturelle Austausch mit Osnabrücks Partnerstädten nicht mehr den Stellenwert habe, wie vor einigen Jahren. Dieser Austausch solle auf jeden Fall wieder aufgenommen werden.

Die Stadt müsse sich überlegen, welche Schwerpunkte sie selbst kulturell setzen möchte. So wurde darauf hingewiesen, dass mit dem Abzug der britischen Streitkräfte aus Osnabrück demnächst große Flächen frei würden. Wie kann die Stadt dieses Potenzial kreativ nutzen?

Ein wichtiges Stichwort in der Diskussion war die kulturelle Grundversorgung. Dabei müsse auch an Kinder und Jugendliche gedacht werden, forderten mehrere Gesprächsteilnehmer. Wie erreichen wir mehr Kinder und Jugendliche für kulturelle Veranstaltungen aber auch für Vereine, fragten sie. Wir brauchen ein neues Netzwerk, um Kinder und Jugendliche in Osnabrück besser zu erreichen, war eine Überlegung.

Am Schluss der Veranstaltung schlug Pistorius vor, sich am 30. August zu einem 2. Kulturgipfel zu treffen, um dann über ein konkretes Thema für das Jahr 2009 zu diskutieren.

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