Das Rathaus in Osnabrück.


Unabhängiges FilmFest Osnabrück

Vom 15. bis 19. Oktober präsentiert das FilmFest Osnabrück rund 70 internationale Filmproduktionen und öffnet damit zum 29. Mal seine Festivaltore für engagiertes Weltkino am Puls der Zeit. Eröffnungsfilm ist der brasilianische Animationsfilm „Der Junge und die Welt“ von Alê Abreu, der die Auswirkungen der Globalisierung mit den Augen eines Kindes und gänzlich ohne Dialoge schildert. Zahlreiche Gäste aus der Filmbranche werden an den fünf Festivaltagen in Osnabrück zu Gast sein, um ihre neuesten Produktionen persönlich zu präsentieren, darunter unter anderem der Autor und Regisseur Veit Helmer, der seinen Kinderfilm „Quatsch und die Nasenbärbande“ als Vorab-Premiere vorstellt, der israelische Regisseur Noaz Deshe mit „White Shadow“, der Schauspieler Archil Kikodze aus Georgien, der in „Blind Dates“ zu sehen ist, der griechische Darsteller Nikos Gelia mit „Xenia“ sowie die Regisseurinnen Annekathrin Hendel aus Deutschland („Anderson“) und Natalia Mikhaylova („Zelims Geständnis“) aus Russland.

Collage Unabhängiges FilmFest Osnabrück 2014

FilmFest-Leiter Florian Vollmers sagt über die Themenschwerpunkte des diesjährigen Festivaljahrgangs: „Wir haben in diesem Jahr ungewöhnlich starke Beiträge im Festivalprogramm, die sowohl cineastisch keine Wünsche offen lassen, mit einer tollen Bildsprache arbeiten, und zugleich zu einem tagesaktuellen brisanten Thema sehr Stellung beziehen: Da ist zum Beispiel der malische Spielfilm „Timbuktu“ von Abderrahmane Sissako, der bereits in Cannes ausgezeichnet wurde, und in einer meisterhaften Kino-Erzählung davon berichtet, wie Islamisten die Herrschaft in einem nordafrikanischen Dorf an sich reißen. Ganz großes Kino am Puls der Zeit!

Auch der brasilianische Eröffnungsfilm „Der Junge und die Welt“ gehört in diese Liga –  ein wunderschöner, stilisierter Animationsfilm, der ganz ohne Dialoge auskommt und trotzdem die Auswirkungen der Globalisierung auf den Punkt bringt. In der spanischen Tragikomödie „Temporal“ geht es um die Arbeitsbedingungen bei Zeitarbeitsfirmen.

Auffällig viele Filme in unserem Programm machen die Gegenwart der Vergangenheit deutlich, so zum Beispiel „For Those Who Can Tell No Tales“ von Jasmila Zbanic, in dem eine australische Touristin in Bosnien-Herzegowina entdeckt, dass in ihrem Ferien-Hotel zu Zeiten des Jugoslawien-Krieges schreckliche Dinge geschehen sind. Oder das brillante Porträt des ehemaligen Pop-Stars Sascha Anderson, der auch Stasi-Spitzel der DDR war: „Anderson“ von Annekathrin Hendel, die hier vor drei Jahren den Friedensfilmpreis gewonnen hat. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf Jugendlichen an grundverschiedenen Orten der Welt, die sich aus einem schwierigen Milieu befreien müssen, um ihren eigenen, besseren Weg gehen zu können: „Mateo“ in Kolumbien, der mit Hilfe eines Tanztheaters einer kriminellen Laufbahn entkommt. Das 12jährige Mädchen in „Naturkunde“, das aus einem Heim in der argentinischen Provinz abhaut, um ihren leiblichen Vater zu finden. Oder die junge Muslimin in Kopenhagen aus „Die geheime Mission“, die gegen den Willen ihrer Familie an einem Gesangswettbewerb teilnimmt.“


Startseite > Kultur und Bildung > Musik- und Kulturfestivals >

Unabhängiges FilmFest Osnabrück

Suche

Veranstaltungen

Veranstaltungskalender für die Region Osnabrück und das Münsterland

zum Veranstaltungskalender

Bilder, Podcast, Videos

Bildergalerien

Bildergalerien Wie war's? Erfahren Sie es in unserer kleinen Galerie. mehr

Podcast

Podcast Audio-Beiträge der Stadt Osnabrück und des osradios. mehr

Osnabrück im Film

Film Programmkino der ganz besonderen Art. mehr

Soziale Netzwerke

  • YouTube
  • Flickr
  • Twitter
  • Facebook
  • Google Plus
  • RSS
  • PodCast

Soziale Netzwerke sind wegen zum Teil mangelhaften Datenschutzes in der Kritik. Dennoch wird die Stadt Osnabrück auch weiterhin in den gängigen Sozialen Netzwerken vertreten sein. Bitte beachten Sie dort die jeweiligen Angaben zum Datenschutz und zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Stadt Osnabrück übernimmt keine Gewähr für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen der einzelnen Sozialen Netzwerke.