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Gefährliche Hunde 

 

Fachbereich Bürger und Ordnung
Allgemeine Gefahrenabwehr, Hunde, gefährliche Tiere

Stadthaus 1
Natruper-Tor-Wall 2
49076 Osnabrück

Barrierefreiheit:

Behindertengerechtes Parken: ja, Parkplätze vor dem Haus und in der Tiefgarage
Behindertengerechter Zugang: ja
Behindertengerechtes WC: ja

Busverbindung:

S10, 11, R11, 12, 13, E33 - Haltestelle Rißmüllerplatz

Parken:

Stadthausgarage

Frau Stiller
Zimmer 236
Telefon: 0541 323-3243

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Regeln für das Halten von gefährlichen Hunden


Gefährliche Hunde
Erhält die Behörde einen Hinweis darauf, dass ein Hund eine gesteigerte Aggressivität aufweist, insbesondere Menschen oder Tiere gebissen oder sonst eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust oder Schärfe gezeigt hat bzw. auf diese oder andere in der Wirkung gleichstehende Merkmale gezüchtet, ausgebildet oder abgerichtet ist, muss die Behörde diesen Hinweis überprüfen und gegebenenfalls die Gefährlichkeit des Hundes feststellen. Wird die Gefährlichkeit festgestellt, gilt bis zur Entscheidung über die Haltungserlaubnis ein Leinen- und Maulkorbzwang.
Ohne Erlaubnis kein Hund
Wurde der Hund als gefährlich eingestuft, so muss beim Fachbereich Bürger und Ordnung der Stadt Osnabrück unverzüglich eine Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes beantragt werden. Auch Hundehalter, deren Hunde außerhalb Niedersachsens als gefährlich eingestuft wurden, müssen diese dem Fachbereich Bürger und Ordnung der Stadt Osnabrück unverzüglich melden, da eine erneute Entscheidung über die Feststellung der Gefährlichkeit des Hundes erfolgen muss.
Fristen für die Antragstellung – vorläufige Haltungsgestattung
Die Beantragung der Erlaubnis zur Haltung eines als gefährlich eingestuften Hundes muss unverzüglich nach Feststellung der Gefährlichkeit erfolgen. Liegt ein Antrag vor, so ist das Halten des gefährlichen Hundes bis zur endgültigen Entscheidung über den Antrag erlaubt. Die Frist zur Beibringung der erforderlichen Unterlagen beträgt drei Monate und kann auf Antrag höchstens um weitere drei Monate verlängert werden. Wird kein Antrag gestellt oder werden die erforderlichen Unterlagen nicht vorgelegt, wird die Haltung des gefährlichen Hundes verboten und der Hund wird sichergestellt.


Anforderungen an Halterin/Halter und gefährlichen Hund
Die Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes wird nur erteilt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind und die entsprechenden schriftlichen Nachweise vorliegen:
  • Die Hundehalterin oder der Hundehalter muss das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  • Die erforderliche Zuverlässigkeit muss durch eine polizeiliches Führungszeugnis nachgewiesen werden.
  • Die persönliche Eignung muss gegeben sein, das heißt die Hundehalterin beziehungsweise der Hundehalter muss zum Beispiel körperlich und geistig dazu in der Lage sein, einen gefährlichen Hund sicher zu führen. Der Nachweis durch ein fachärztliches beziehungsweise fachpsychologisches Gutachten kann anlassbedingt erforderlich sein.
  • Es ist ein Nachweis über eine erfolgreich bestandene, praktische Sachkundeprüfung vorzulegen.
  • Kennzeichnung und Versicherungsschutz sind nachzuweisen
  • Das sozialverträgliche Verhalten des Hundes muss durch einen erfolgreich bestandenen Wesenstest nachgewiesen werden.

Wer führt den Wesenstest durch?
Der Wesenstest wird bei der Tierärztlichen Hochschule Hannover oder anderen anerkannten Tierärzten durchgeführt.

Tierärztliche Hochschule Hannover

Institut für Tierschutz und Verhalten
Dr. Sandra Bruns
Dr. Esther Schalke
Bünteweg 2
30175 Hannover
Telefon: 0511 953-8492 oder 953–8141
Fax: 0511 953-8056

Anerkannte Tierärzte in und um Osnabrück

Dr. B. Rüberg
Im Felde 7
49584 Fürstenau
Telefon: 05901 1613 oder 1545
Fax: 05901 960255

Wolfgang Pante
Spechtsheide 5
49326 Melle/Neuenkirchen
Telefon: 05428 346
Fax: 05428 2353

Dr. Christiane Schnee
Burgstraße 25
49086 Osnabrück
Telefon 0541 384138
Fax: 0541 387166


Haltung auf Antrag
Bis Sie alle Nachweise geführt und das Ordnungsamt der Stadt Osnabrück über Ihren Antrag entschieden hat, vergeht eine Weile. In dieser Zeit dürfen Sie Ihren Hund natürlich behalten, aber Sie müssen ein paar Dinge beachten. Ihr Hund muss einen Maulkorb tragen und außerhalb ausbruchsicherer Grundstücke angeleint werden.

Außerdem müssen Sie die Bescheinigung, die Sie bei der Beantragung der Erlaubnis zur Haltung eines gefährlichen Hundes erhalten haben, bei sich führen.
Führen eines gefährlichen Hundes
Ab Feststellung der Gefährlichkeit, also auch während der Antragsfrist, ist ein als gefährlich eingestufter Hund anzuleinen und hat einen Beißkorb zu tragen. Nach Ausstellung der Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes ist der Hund außerhalb ausbruchssicherer Grundstücke immer anzuleinen.
Ein gefährlicher Hund darf nur von dem Hundehalter beziehungsweise der Hundehalterin oder von einer Person geführt werden, die über eine Erlaubnis beziehungsweise über eine Bescheinigung zum Halten/Führen eines gefährlichen Hundes verfügt. Die Voraussetzungen zur Ausstellung einer Bescheinigung zum Führen eines gefährlichen Hundes entsprechen denen der Haltererlaubnis.

Die Erlaubnis beziehungsweise Bescheinigung ist stets mitzuführen und auf Verlangen zur Prüfung vorzuzeigen.


Tod des Hundes
Wenn Ihr Hund verstorben ist, möchte der Fachbereich Bürger und Ordnung der Stadt Osnabrück dies sofort wissen.

Entlaufen

Ist Ihr Hund weggelaufen oder Ihnen vielleicht gestohlen worden, dann teilen Sie das dem Fachbereich Bürger und Ordnung der Stadt Osnabrück bitte umgehend mit.


Missachtung
Werden die Vorschriften des Niedersächsischen Hundegesetzes missachtet, also beispielsweise unter anderem ein gefährlicher Hund ohne die dafür erforderliche Erlaubnis gehalten oder ein gefährlicher Hund ohne Leine beziehungsweise ohne Beißkorb geführt, so droht eine Geldbuße bis 10.000 Euro.


Ansprechperson
 

Fachbereich Bürger und Ordnung
Allgemeine Gefahrenabwehr, Hunde, gefährliche Tiere

Stadthaus 1
Natruper-Tor-Wall 2
49076 Osnabrück

Barrierefreiheit:

Behindertengerechtes Parken: ja, Parkplätze vor dem Haus und in der Tiefgarage
Behindertengerechter Zugang: ja
Behindertengerechtes WC: ja

Busverbindung:

S10, 11, R11, 12, 13, E33 - Haltestelle Rißmüllerplatz

Parken:

Stadthausgarage

Frau Stiller
Zimmer 236
Telefon: 0541 323-3243

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Geändert am 12.08.2011 11:10