Das Rathaus in Osnabrück.

Hintergrundinformationen zur neuen Berechnungsweise des Solardachpotenzials

Die Unterschiede und Neuheiten des Projektes "Solardachpotenzial Osnabrück" im Vergleich zu 2008 im Einzelnen:

  • In der Neuauflage gibt es jetzt nicht nur ein Kataster mit Informationen über die Eignung Ihres Daches für Photovoltaik, sondern gleich drei: für Photovoltaik, Solarthermie für Warmwasserbereitung und Solarthermie für Heizungsunterstützung.
  • Grundlage des Projektes Sun-Area von 2008 waren Laserscannerdaten, die bereits im Jahr 2005 im Auftrag der Stadt Osnabrück per Flugzeug gesammelt wurden,  sowie 3-D-Geländemodelle, die unter anderem für Hochwasserprognosen nutzbar sind. 350 Millionen Höhenpunkte waren damals im ganzen Stadtgebiet ermittelt worden, das sind etwa vier Punkte pro Quadratmeter. Für die Neuberechnung, erfolgte im Jahr 2011 eine erneute Befliegung, die  nunmehr zehn Höhenpunkte pro Quadratmeter erfasste, was eine hochgenaue Darstellung der Oberfläche ermöglichte.
  • Durch eine Verkleinerung des Rasters von 1x1 Meter auf 0,5 x 0,5 Meter konnte das einzelne Hausobjekt deutlicher und detaillierter modelliert und analysiert werden. In dem neuen Verfahren werden so auch Schornsteine und kleine Gauben noch genauer berücksichtigt.
  • Die Einstrahlungsanalyse wurde weiterentwickelt und erlaubt nun eine differenziertere Ausgabe der drei Strahlungsarten – direkt, diffus und global.
  • Im Vergleich zu dem Solarkataster von 2008, in dem genaue Daten zur Berechnung für zirka 4000 Gebäude systembedingt fehlten, konnten nun alle Dachflächen analysiert werden.
  • Ausserdem ist jetzt ein eigener Wirtschaftlichkeitsrechner angeschlossen, der den Osnabrücker Bürgern erlaubt, mit einem Klick auf sein Haus auch eine erste Einschätzung über die Rentabilität einer Photovoltaikinvestition zu bekommen.



Um ein Einfamilienhaus komplett mit Solarstrom versorgen zu können, sind zirka 30 Quadratmeter Solarmodule mit einer Leistung von drei bis vier KW erforderlich. Ende 2011 reichte die solare Energieerzeugung von Osnabrücker Photovoltaikanlagen für die Versorgung von knapp 2900 Haushalten. Dadurch konnten knapp 6200 Tonnen CO2 im Stadtgebiet vermieden werden. Dass auf Osnabrücker Dächern noch weitaus mehr Solarpotenzial vorhanden ist, zeigt die neue Berechnung. Anstatt 26.000 Dächer sind nun 31.000 Dächer als "gut" oder "sehr gut" geeignet dargestellt. Der potenzielle Stromertrag liegt bei 315.000 Megawattstunden (MWh) (Ende 2011 / 9350 MWh) installierbare Leistung. Das entspricht 147 Prozent des privaten Stromverbrauches und 34 Prozent des gesamten Stromverbrauches in Osnabrück. Die CO2 - Vermeidung bei Ausnutzung aller gut und sehr gut geeigneten Dächer beliefe sich auf 195.000 Tonnen pro Jahr im Stadtgebiet (bei einem zugrunde gelegten CO2 Vermeidungsfaktor von 619 g/kWh). Im Vergleich zu 2008, hat sich die Gesamtfläche "gut" und "sehr gut" geeigneter Dächer, von 2 Millionen Quadratmeter auf 2,5 Millionen Quadratmeter um 25 Prozent vergrößert.

Internet:

www.publicsolar.de

www.sun-area.net 

Startseite > Grün und Umwelt > Klimaschutz und Energie > Erneuerbare Energien > Photovoltaik > Sun-Area >

Hintergrundinformationen zur neuen Berechnungsweise des Solardachpotenzials

Suche

Veranstaltungen

Veranstaltungskalender für die Region Osnabrück und das Münsterland

zum Veranstaltungskalender

Bilder, Podcast, Videos

Bildergalerien

Bildergalerien Wie war's? Erfahren Sie es in unserer kleinen Galerie. mehr

Podcast

Podcast Audio-Beiträge der Stadt Osnabrück und des osradios. mehr

Osnabrück im Film

Film Programmkino der ganz besonderen Art. mehr

Soziale Netzwerke

  • YouTube
  • Flickr
  • Twitter
  • Facebook
  • Google Plus
  • RSS
  • PodCast

Soziale Netzwerke sind wegen zum Teil mangelhaften Datenschutzes in der Kritik. Dennoch wird die Stadt Osnabrück auch weiterhin in den gängigen Sozialen Netzwerken vertreten sein. Bitte beachten Sie dort die jeweiligen Angaben zum Datenschutz und zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Stadt Osnabrück übernimmt keine Gewähr für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen der einzelnen Sozialen Netzwerke.