Das Rathaus in Osnabrück.


Gesamtstädtisches Spielplatzkonzept

Spielplatz
 

Der Rat der Stadt Osnabrück hat in seiner Sitzung am 8. Dezember 2009 das gesamtstädtische Spielplatzkonzept beschlossen und damit die Weichen für eine zukunftsgerichtete Spielflächenentwicklung in der Stadt Osnabrück gestellt.

Auf der Grundlage einer intensiven Bestandserfassung, Qualitätsbeurteilung sowie Versorgungsanalyse benennt das Konzept Leitlinien für die künftige Spielplatzentwicklung sowie konkrete Maßnahmen für einen Zeitraum von etwa zehn Jahren.

Die Maßnahmen zielen darauf ab, den Handlungsspielraum für die Unterhaltung und Modernisierung vorhandener Spielplätze zu vergrößern und die Schaffung neuer Angebote zu ermöglichen. So ist in den nächsten zehn Jahren der Ausbau von drei Großspielplätzen und mehreren mittelgroßen Themen- und Quartiersspielplätzen mit Mehrgenerationenangeboten vorgesehen, auf denen insbesondere auch die Bedürfnisse von Familien und älteren Menschen stärker berücksichtigt werden können. Daneben nennt das Konzept aufzuwertende und auszubauende Kinderspielplätze und Bewegungsflächen für Jugendliche.

Finanziert werden sollen die neuen und verbesserten Angebote durch den Rückbau und die Stilllegung nicht mehr benötigter Spielflächen, die teilweise als öffentliche Grünflächen erhalten, teilweise aber auch an private Interessenten als Baugrundstück oder zur Ergänzung des Privatgartens veräußert werden sollen.

Vor der Umnutzung einzelner Flächen wird im Rahmen erforderlicher Bauleitplanverfahren die Öffentlichkeit beteiligt.

Als Anschubfinanzierung für erste Maßnahmen aus dem Spielplatzkonzept standen 145.000 Euro im Jahr 2010 aus Mitteln des Konjunkturpaketes II bereit, die für die Modernisierung des Quartiersspielplatzes Ruller Weg in Haste, der Erneuerung der Mini-Ramp/Half-Pipe der Skateranlage in der Liebigstraße (Gartlage) und den Beginn des Ausbaus eines neuen Quartiersspielplatzes in der Weimarer Straße (Wüste) eingesetzt wurden. Mit dem Ausbau der beiden Quartiersspielplätze wurde in zwischen begonnen. Außerdem wurden auf dem Quartiersspielplatz "Willy-Brandt-Platz" erste Mehrgenerationenangebote realisiert. Auf der Skateanlage wurde die abgängige Mini-Ramp durch eine neue Ramp ersetzt und im Rahmen des Skatefestes im Juni 2010 eingeweiht.

Sobald in den nächsten Jahren entsprechende Verkaufserlöse erzielt sind, soll mit der Umsetzung eines ersten Großspielplatzes an der Lerchenstraße begonnen werden.

Das gesamtstädtische Spielplatzkonzept und seine Auswirkungen auf einzelne Stadtteile und Wohnquartiere wurde von der Stadtverwaltung in den jeweiligen Bürgerforen vorgestellt. Der Osnabrücker ServiceBetrieb hat bisher folgende Spielplätze zurückgebaut und in pflegeleichte Grünanlagen umgewandelt:

Am Gretescher Turm, Am Heidekotten, Anhalter Weg, Baumwollweg, Belmer Str./Ölweg, Bertolt-Brecht-Str., Bramscher Str., Entrupweg/Am Röthebach, Erdbrinkstr., Heinrich-Pohlmann-Str., Hollenbergstr./Möllmannstr., Holsten-Mündruper-Str., Holtkämpers Weg, Johann-Domann-Str., Kapellenweg, Langenkamp, Mecklenburger Str., Newtonstr., Reinhold-Schneider-Str., Ringstr., Rütenbrocker Str., Sommerkamp, Töpferhof, Voßkamp, Wesereschstr. Wismarer Str.

Bei den Bolzflächen wurden folgenden Flächen ebenfalls zurückgebaut:

An der Wetterwarte, Bornheider See, Hunteburger Weg, Kampweg, Von-Bodelschwingh-Straße.

Spielgeräte, die sich noch in einem guten Zustand befanden wurden genutzt, um das Bewegungsangeboten auf bestehenden Plätzen zu ergänzen.

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