Die Erweiterung des Schlossgartens und seine Umbauten ab 1771 in Stil des englischen Landschaftsgartens wurden zum Vorbild für die Umgestaltung privater Gärten des Osnabrücker Bürgertums.
Nach Anstieg der Bevölkerung Anfang des 19. Jahrhunderts nahm die Dichte der Bebauung zu, sodass das bis dahin südlich des Schlossgartens befindliche Weideland besiedelt wurde.
Der Garten, der wie das Schloss im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurde, erhielt Mitte der Sechzigerjahre nach Plänen von Professor Lendholt eines neues Gesicht.
Der strenge Barockstil findet sich nahe der Terrasse in Form von neuen quadratischen Pflanzenbeeten mit sechs flankierenden ebenerdigen Brunnen sowie zwei in Kastenform geschnittenen Lindenreihen wieder. Das südliche Schlossgartengelände wies eher den Stil eines englischen Landschaftsgartens auf. Der schwere Sturm "Kyrill" vernichtete am 18. und 19. Januar 2007 jedoch Teile der Bepflanzung und des Altholzbestandes, sodass die hintere Schlossgartenanlage derzeit einen eher offenen Charakter aufweist.
Die rund 3,5 Hektar große Schlossgartenanlage ist heute ein beliebtes Ziel und spiegelt umgeben von universitären Einrichtungen das pulsierende Leben einer modernen Großstadt wieder.










