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Bunte Leitstelle am Schölerberg nimmt offiziell Betrieb auf

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann hat am Dienstag, 27. November, die kooperative Leitstelle im Kreishaus am Schölerberg eröffnet. Vorausgegangen waren jahrelange Verhandlungen zwischen Stadt, Landkreis und Polizeidirektion Osnabrück sowie seit 2008 eine längere Umbauphase.

Start frei für die neue bunte Leitstelle: Mit einem symbolischen Knopfdruck gaben Oberbürgermeister Boris Pistorius (von links), Polizeipräsidentin Heike Fischer, Innenminister Uwe Schünemann, Landrat Michael Lübbersmann und Kreisrat Winfried Wilkens die neue Einrichtung im Kreishaus am Schölerberg frei.

Start frei für die neue bunte Leitstelle: Mit einem symbolischen Knopfdruck gaben Oberbürgermeister Boris Pistorius (von links), Polizeipräsidentin Heike Fischer, Innenminister Uwe Schünemann, Landrat Michael Lübbersmann und Kreisrat Winfried Wilkens die neue Einrichtung im Kreishaus am Schölerberg frei.

Auch zahlreiche technische Hürden mussten bewältig werden, schließlich geht es um die optimale Leittechnik für die Sicherheit von insgesamt knapp einer Million Menschen zwischen Dissen und Papenburg. Dafür wurden rund vier Millionen Euro in modernste Leitstellentechnik investiert. Offenbar gut angelegtes Geld.

Unter dem Applaus der zahlreichen Ehrengäste drückte Schünemann den roten Knopf im Kreistags-Sitzungssaal und setzte damit die neue Leitstelle symbolisch in Betrieb. Sowohl Hausherr Dr. Michael Lübbersmann als auch Osnabrücks Oberbürgermeister Boris Pistorius und Polizeipräsidentin Heike Fischer äußerten sich zufrieden, dass diese Herkulesaufgabe nun geschafft ist. Insbesondere in den vergangenen Wochen wurden mit Hochdruck nach und nach die Leitstellen von Polizei und Feuerwehr an den Schölerberg umgeschaltet. Unisono lobten die Redner die gute Zusammenarbeit alle Beteiligten schon vor dem offiziellen Start.

Die ursprüngliche Idee der kooperativen Leitstellen entstand aus dem Bestreben Kosten zu sparen. Schließlich rückte aber der Gedanke in den Vordergrund, durch moderne Technik vorhandene Ressourcen besser managen zu können und so Bürgern schneller und zielgerichteter helfen zu können: Ob 110 oder 112, Notrufe aus Stadt und Landkreis Osnabrück landen immer am Schölerberg. Feuerwehr und Polizei müssen nicht mehr nacheinander informiert werden, die rund 100 Mitarbeiter der Leitstelle können Informationen jederzeit teilen, sofern sie nicht sensible Bereiche betreffen.

Daher bleibt auch der Datenschutz in Notsituationen gewahrt. Obwohl beide Seiten auf dieselbe Leitstellentechnik zurückgreifen, speichern und pflegen sie ihre sensiblen Datenbestände streng voneinander getrennt.

Die „bunte“ Leitstelle, wie die kooperative Leitstelle wegen der unterschiedlichen Farben von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten auch genannt wird, ist im Raum Osnabrück für den Einsatz alle Notrufe zuständig.
Der polizeiliche Einzugsbereich der Leistelle am Schölerberg reicht darüber hinaus bis ins Emsland und in die Grafschaft Bentheim.
 

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