Das Rathaus in Osnabrück.

Heimtierpass der Europäischen Union

 
Der Nachweis über eine Tollwut-Impfung Ihres Hundes, Ihrer Katze oder Ihres Frettchens wird durch den so genannten Heimtierpass erbracht. Diesen Pass müssen Sie während der Reise mit sich führen. Sie dürfen maximal mit fünf Tieren reisen.

Für alle anderen Tiere fehlen EU-einheitliche Regeln. Wenn Sie zum Beispiel mit Ihrer Schildkröte oder Ihrem Papagei verreisen wollen, müssen Sie sich im jeweiligen Urlaubsland nach den Einreisebedingungen erkundigen. Achten Sie auch darauf, dass Sie bei der Rückkehr die deutschen Bedingungen zur Einreise erfüllen.


Wann besteht ein wirksamer Impfschutz gegen Tollwut? Ein gültiger Impfschutz liegt vor, wenn die Impfung Ihres Tieres zum Reisestart mindestens dreißig Tage und höchstens zwölf Monate zurückliegt. Hunde, Katzen und Frettchen können allerdings frühestens ab einem Alter von drei Monaten geimpft werden.

Ausstellung

Sie bekommen den Heimtierpass bei Ihrem Tierarzt. Wenn Sie den Heimtierpass bereits vor der nächsten Impfung erhalten möchten, geben Sie Ihrem Tierarzt einfach den bisher üblichen gelben internationalen Impfausweis. Er überträgt alle Daten daraus in den neuen Heimtierpass.

Identifikation

Das Tier muss dem Heimtierpass zweifelsfrei zugeordnet werden können. Deshalb muss es über seine Tätowierung oder seinen Mikrochip (auch Transponder genannt) eindeutig zu identifizieren sein. Die Identifikationsmethode wird in den Heimtierpass eingetragen.

Sonderregelungen für Irland, Schweden, Malta und Großbritannien

Für Irland, Schweden, Malta und Großbritannien gilt während einer Übergangszeit von zunächst fünf Jahren eine Sonderregelung. Die Tiere müssen mit einem Chip gekennzeichnet werden und gegen Tollwut geimpft sein. Außerdem müssen sie auf Tollwut-Antikörper (so genannte Titer) getestet worden sein. Dieser Test darf nur in dafür zugelassenen Labors durchgeführt werden. In Deutschland gibt es sieben dieser Labors.

Die Titer-Bestimmung muss für Irland und das Vereinigte Königreich Großbritannien mindestens sechs Monate vor der Einreise, aber frühestens dreißig Tage nach der Tollwutimpfung und für Schweden mindestens 120 Tage nach der Tollwutimpfung durchgeführt werden.

Außerdem haben diese Länder besondere Bestimmungen für eine Behandlung gegen Bandwurm- und Zeckenbefall.


Weitere Informationen:
 

Institut für Virologie, Fachbereich Veterinärmedizin

Justus-Liebig-Universität Giessen
Frankfurter Straße 107
35392 Giessen
Telefon Direktor: 0641 99-38350
Telefon Sekretariat: 0641 99-38351
Telefon Diagnostik: 0641 99-38363
Fax: 0641 99-38359

 

Eurovir Hygiene-Institut

Im Biotechnologiepark, TGZ I
14943 Lukenwalde
Telefon: 03371 681269
Fax: 03371 681275

 

Landesuntersuchungsamt für das Gesundheitswesen Südbayern

Dienststelle Oberschleißheim
Veterinärstraße 2
85764 Oberschleißheim
Telefon: 089 31560-0
Fax: 089 31560425

 

Landesveterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt Sachsen-Anhalt

Außenstelle Stendal
Haferbreiter Weg 132 bis 135
39576 Stendal
Telefon: 03931 6310
Fax: 03931 631153

 

Staatliches Veterinäruntersuchungsamt

Zur Taubeneiche 10 bis 12
59821 Arnsberg
Telefon: 02931 809-0
Fax: 02931 809-290

 

Institut für epidemiologische Diagnostik
Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere

Seestraße 155
16868 Wusterhausen
Telefon: 033979 80-176
Fax: 033979 80-222

 

Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen

Zschopauer Str. 186
09126 Chemnitz
Telefon: 0371  6009-515 oder -538
Fax: 0371 6009-599

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