Angelegt wurde der Garten von der Universität Osnabrück, die ihn zu Forschungs- und Lehrzwecken nutzt. Gleichzeitig dient er aber auch Bürgern und Gästen der Stadt Osnabrück als Erholungsort, in dem man ausgedehnte Spaziergänge unternehmen kann. Wer mag, informiert sich unterwegs anhand der kleinen Tafeln über die Pflanzen und ihre Herkunft. Zahlreiche Bänke laden zum Verweilen ein, sei es, um eine kurze Pause einzulegen oder um die Umgebung auf sich wirken zu lassen.
Besondere Erwähnung verdient das 1998 eröffnete Regenwaldhaus. Entstanden ist ein vielfältiges Landschaftsbild, das die unterschiedlichen Lebensräume und Vegetationstypen des Amazonas-Regenwaldes abbildet. Neben zahlreichen exotischen Pflanzen kann man bei genauer Betrachtung auch Frösche und Schmetterlinge entdecken. Das Regenwaldhaus ist frei zugänglich und bietet auf drei Ebenen einen Einblick in die Pflanzenvielfalt des südamerikanischen Regenwaldes. Die übrigen Gewächshäuser auf dem Gelände sind Anzucht- und Versuchsgewächshäuser. Sie beherbergen verschiedene Sammlungen und können nur im Verlauf einer Führung besichtigt werden.
Hunde dürfen nicht in den Botanischen Garten.







