Der jüdische Maler Felix Nussbaum wurde 1904 in Osnabrück geboren. Nach der Machtergreifung der NSDAP 1933 lebte er in Emigration, wurde im Juli 1944 aber nach Auschwitz deportiert und ermordet.
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Der in Osnabrück geborene Schriftsteller gehört zu den meistgelesenen Autoren des vergangenen Jahrhunderts. Weltweite Berühmtheit erlangte er durch seinen Anti-Kriegsroman "Im Westen nichts Neues".
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Das schriftstellerische Werk des Juristen und Literaten ist vielfältig: Der Leiter der Verwaltung des Fürstbistums Osnabrück äußerte sich zu Politik und Geschichte, zu Theater und Literatur. Für besondere Verdienste um Osnabrück und die Region verleiht Osnabrück in Erinnerung an den Namensgeber die Möser-Medaille.
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Der 1798 in Osnabrück geborene Carl Bertram Stüve leitete zwischen 1833 und 1864 mit kurzer Unterbrechung als Bürgermeister die Geschicke der Stadt Osnabrück. Während der Revolution in Deutschland 1848 bis 1849 war er Innenminister.
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Der Osnabrücker Rechtsanwalt Hans Calmeyer rettete während des Hitler-Regimes unzähligen Juden das Leben. Er erkannte bewusst gefälschte Abstammungsnachweise von Juden an.
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Friedrich Vordemberge-Gildewart hat mit seinem Werk der Kunst des 20. Jahrhunderts entscheidende Impulse gegeben. Das Schaffen des am 17. November 1899 in Osnabrück geborenen Künstlers war von Anfang an durch Vielfältigkeit geprägt.
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Berühmt geworden ist Justus Wilhelm Lyra besonders durch sein musisches Werk: Aus seiner Feder stammt das beliebte Lied "Der Mai ist gekommen". Vor allem während seiner Studienzeit schrieb Lyra eine Reihe von Liedern mit volkstümlichem Charakter.
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Tilings Ziel war, mit Raketen reguläre Post zu transportieren, zum Beispiel zu den Nordsee-Inseln. Seinen größten Erfolg in der Öffentlichkeit erzielte Tiling mit dem ersten Start einer "Postrakete" am 15. April 1931 auf dem Ochsenmoor am Dümmer.
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Bekannt wurde Karl Blume als Komponist des Hermann-Löns-Textes "Ja, grün ist die Heide, die Heide ist grün...". Die Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger haben ihm 1963 mit der Ruwe-Bronze-Plastik eines sitzenden Lautenspielers in der Grünanlage Riedenbach ein Denkmal errichtet.
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Mathias Wieman wurde oft als "einer der besten Vertreter des geistigen Deutschlands" bezeichnet. Er zählte bereits seinerzeit zu den namhaftesten deutschen Schauspielern, der auch im Nachkriegs-Film viele Rollen darstellte ("Königliche Hoheit", "Robinson soll nicht sterben", "Angst"). Am 19. Februar 1958 erhielt Wieman die Möser-Medaille der Stadt Osnabrück.
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Hermann Kemper gilt als "Nestor der Magnetfahrtechnik". Seine ersten Patente zur Magnetschwebetechnik erhielt er zwischen 1933 und 1935. Hermann Kemper hat mit seinen Arbeiten die Basis für die Entwicklung der Magnetschnellbahn Transrapid geschaffen, die zu den großen technischen Innovationen des 20. Jahrhunderts zählt.
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Der bekennende "Osnabrücker" Fritz Wolf gehörte zu den renommiertesten Karikaturisten seiner Zeit. Tausende über Jahrzehnte verfasste Entwürfe seiner humorvollen Zeichnungen füllen als Nachlass das eigens angelegte Archiv und erfreuen in Ausstellungen landesweit den Betrachter
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Christian Wulff
Die 14. Bundesversammlung wählte am 30. Juni 2010 den Osnabrücker Christian Wulff zum zehnten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Am 17. Februar 2012, nach 597 Tagen Amtszeit, trat er vom Amt des Bundespräsidenten zurück.