Städtebotschafterin oder Städtebotschafter können junge Leute werden, die über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen und für ein Jahr in der jeweiligen Partnerstadt arbeiten möchten.
Die Stellen werden ausgeschrieben, und mit den Ausgewählten werden Sonderverträge für ein Jahr geschlossen. Die Wohnungsfrage ist bei der Stadt Osnabrück optimal gelöst. Sie hat vier Appartments angemietet, die für die Städtebotschafterinnen zur Verfügung gestellt werden.
Bis heute haben über 200 junge Frauen und Männer dieses Angebot genutzt, um für ein Jahr in einer Partnerstadt zu arbeiten. Viele der Städtebotschafterinnen sind nach Beendigung des Arbeitsvertrages in der jeweiligen Stadt oder dem Land aus beruflichen oder persönlichen Gründen geblieben.
Bekannt ist, dass die erste Osnabrücker Städtebotschafterin in Derby und die erste Botschafterin aus Derby in Osnabrück geblieben sind. Einige Städtebotschafterinnen aus den Partnerstädten wohnen jetzt in der Region Osnabrück.
1998, im Rahmen des Jubiläumsjahres zum Westfälischen Frieden, hat die Stadt Osnabrück ein Städtebotschaftertreffen organisiert, zu dem alle ehemaligen Städtebotschafterinnen eingeladen wurden.
Einen Fernsehbericht über den Städtebotschafteraustausch zwischen Osnabrück und Angers hat die Deutsche Welle produziert, der im Rahmen des Magazins "euromaxx" ausgestrahlt wurde.
Ein Interview mit einer ehemaligen Städtebotschafterin steht online im Magazin "fluter" der Bundeszentrale für politische Bildung. Das Deutsch-Französische Institut (www.dfi.de) berichtet im Newsletter "dfi aktuell" über den Städtebotschafteraustausch zwischen Osnabrück und Angers.








