Aufgabe des vom Land Niedersachsen mit insgesamt 5,5 Millionen Euro geförderten nifbe ist es, die frühe Kindheit interdisziplinär zu erforschen und zugleich die Akteure im Bereich der frühkindlichen Bildung zu vernetzen – von den Hoch- und Fachschulen über die Weiterbildung bis hin zur Kinder- und Jugendhilfe und den Kitas. Dazu sind in Niedersachsen neben dem nifbe-Hauptsitz in Osnabrück auch fünf regionale Netzwerkzentren gegründet worden. Eine wichtige Rolle spielt hier der intensive Austausch und Ergebnistransfer zwischen Forschung und Praxis. Die zentrale Schnittstelle zwischen den regionalen Netzwerken und den Forschungsstellen bildet im nifbe die Koordinierungs- und Geschäftsstelle mit Sitz in Osnabrück.
Die interdisziplinäre Forschung im nifbe konzentriert sich auf die Frage, wie Kindern lernen und sich entwickeln und wie sie dabei bestmöglich unterstützt und gefördert werden können. Hierzu sind in enger Anbindung an die Universität Osnabrück drei Forschungsstellen zu "Entwicklung, Lernen und Kultur" (Prof. Dr. Heidi Keller), "Bewegung und Psychomotorik" (Prof. Dr. Renate Zimmer) und "Begabungsförderung" (Prof. Dr. Julius Kuhl und Prof. Dr. Claudia Solzbacher) eingerichtet worden. Für eine vierte Forschungsstelle zur Elementarpädagogik läuft derzeit das Berufungsverfahren.
Mit 2,4 Millionen Euro jährlich fördert das nifbe auch landesweit innovative Forschungs- und Transfer-Projekte im Bereich der frühkindlichen Bildung und Entwicklung. Schwerpunktthema für Transferprojekte ist die qualitative Verbesserung der Bildungsarbeit in Kitas, die Stärkung der Elternbildung sowie die Optimierung des Übergangs zwischen Kita und Grundschule.
Nähere Infos unter http://www.nifbe.de/







