Natur im urbanen Lebensbereich
15 Stationen umfasst inzwischen das Grüne Netz. Mitten in der Innenstadt finden sich beeindruckende Beispiele von Natur im urbanen Lebensbereich: Vom Bergmolch bis zur Fledermaus oder von der Quelle im Moskaubad bis zur Martinsquelle. Weiter am Stadtrand wird auf den Panoramaweg am Schölerberg, den Rundwanderweg Piesberg, die Netteseen, Wildnisflächen oder Streuobstwiesen hingewiesen.
Im Sommer ermöglicht die Lindenallee im Bürgerpark schattiges Spazieren unter majestätischen Bäumen, im Winter erschließen sich ungewöhnliche Perspektiven: Alleen gehören zu unserem historischen Erbe und sind wichtiger Teil unserer Kulturlandschaft.
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In einem kleinen Gewässer im Bürgerpark fühlen sich die Teich- und Bergmolche wohl. Da der Tümpel alle zwei Jahre gereinigt wird und fischfrei ist, sind die Amphibien unter Wasser vor Feinden sicher und kehren hierher sogar zur "Hochzeitszeremonie" zurück.
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Wenn ehemalige Industrieflächen brach liegen, erobert die Natur das Terrain zurück: Jahr für Jahr wird die Vegetation üppiger, bis schließlich Bäume wachsen.
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Ein Spaziergang in Osnabrücks "Grüner Lunge"? Vom Stadtpark Schölerberg bis zum Museum am Schölerberg Osnabrück führt der Osnabrücker Panoramaweg. Er verbindet alte und neue Aussichtspunkte und bietet zahlreiche schöne Ausblicke auf die Stadt.
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Er ist klein, trägt ein wunderschönes Federkleid und fischt mitten in der City nach kleinen Fischen, indem er sich im Sturzflug in die Fluten der Hase stürzt: der Eisvogel. In einem Abflussrohr unter einem Parkplatz hat er sich sein Nest gebaut.
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Plantschen in frischem Quellwasser: Mit dem Wasser, das die Moskauquelle liefert, kann der Bedarf eines gesamten Schwimmbades gedeckt werden. Es handelt sich um eine Tümpelquelle, deren Wasser in einen Bach mündet, der sich durch die Liegewiese des Moskaubads schlängelt.
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Durch große Baumaßnahmen - beispielsweise bei der Ansiedlung neuer Handwerks- oder Industrieunternehmen - geht hochwertiges Grünland verloren. Die Verursacher sind verpflichtet, dafür Ersatz zu schaffen. Am Burenkamp weiden auf solchen "Kompensationsflächen" schottische Hochlandrinder.
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Seit 200 Jahren hat er dieselbe Größe und auch im heißesten Sommer trocknet er nicht aus, weil er aus einer Quelle gespeist wird, die sich am seinem Grund befindet: der Martinsteich.
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Obstbäume auf einer 6000 Quadratmetern großen Wiese: Nur noch selten sieht man im Stadtgebiet die früher weit verbreiteten Streuobstwiesen. Am Finkenhügel ist ein 70 Jahre alter Baumbestand erhalten geblieben.
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Alte Mauerwerke ermöglichen einen neugierigen Blick auf Klein-Ökosysteme. Welche Pflanzen und Lebewesen können sich in dem besonderen Mikroklima von Bruchsteinmauern ansiedeln?
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Im Stollen eines stillgelegten Steinbruchs am Westerberg haben die Teich- und die Wasserfledermaus, die Bechstein- und die Fransenfledermaus sowie das Braune Langohr ein ideales Domizil für den Winter gefunden.
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