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Zeitzeugen 

Zeitzeugen-Arbeitskreis in der Villa Schlikker

Im Arbeitskreis "Zeitgeschichte" des Kulturgeschichtlichen Museums treffen sich in der Villa Schlikker Menschen, die die Zeit des Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit miterlebt haben. Zeitzeugen und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Treffpunkt ist jeweils einmal monatlich mittwochs um 10.30 Uhr in der Villa Schlikker, direkt neben dem Hauptgebäude des Kulturgeschichtlichen Museums. Der Eintritt ist frei.

Auch Schulklassen, die Interesse an bestimmten Themen haben, sind herzlich willkommen. Aus organisatorischen Gründen wird darum gebeten, sich frühzeitig mit dem Kulturgeschichtlichen Museum unter Telefon 0541 323-2207 in Verbindung zu setzen.

Programm 2014

Mittwoch, 16. Juli, 10.30 Uhr
Rattenfänger – Über Verführung und Verführbarkeit junger Menschen in NS und Neonazismus (mit Dieter Beck, Osnabrück)
In der Veranstaltung diskutiert Dieter Beck nach einem Impulsreferat gemeinsam mit ZeitzeugInnen und SchülerInnen über Ursachen und Folgen ideologischer Verführung am Beispiel des Nationalsozialismus und des Neonazismus. Bereits am Donnerstag, 8. Mai 2014 hält Dieter Beck um 19.30 Uhr in der Villa Schlikker einen Vortrag über "Neonazismus".

Sommerpause August/September 2014

Mittwoch, 22. Oktober, 10.30 Uhr
Der Erste Weltkrieg im Familiennarrativ
Im August 1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Viele Familien waren von ihm betroffen: Väter und Söhne starben an der Front, wurden verletzt oder kehrten verwundet aus dem Krieg zurück. Gefragt wird nach Familiennarrativen aus der Zwischenkriegszeit, die in den Familien weitergegeben worden sind. Diese sollen mit entsprechenden Narrativen aus der Zeit nach 1945 verglichen werden.

Mittwoch, 26. November, 10.30 Uhr
Zwangsarbeit in Osnabrück
Während des Zweiten Weltkrieges wurden im Deutschen Reich zahlreiche ZwangsarbeiterInnen eingesetzt. Die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft wurde als "Fremdarbeit" verbrämt. Auch in Osnabrück und in den landwirtschaftlichen Betrieben des Umlandes kamen tausende zum Einsatz. Bei Kriegsende standen sie als "Displaced Persons" vor einer ungewissen Zukunft. In der Veranstaltung wird nach Begegnungen und Erlebnissen mit ZwangsarbeiterInnen gefragt.

Mittwoch, 17. Dezember, 10.30 Uhr
Die Stadt als soziale Struktur
Eine städtische Gesellschaft ist durch bestimmt soziale Strukturen geprägt. Neben der "guten Wohngegend" gibt es das "Arbeiterviertel", neben Industrie- und Gewerbegebieten das kulturelle "Herz" der Stadt. Es wird damit der Versuch unternommen, mit Hilfe der Erinnerungen der ZeitzeugInnen ein soziales Profil der Stadt für die Kriegs- und die Nachkriegszeit zu erstellen.

 

Villa Schlikker

Heger-Tor-Wall 27/28
49078 Osnabrück


Ansprechpartner:

Dr. Thorsten Heese
Telefon: 0541 323-4435
(nur montags und mittwochs)

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