Ausgerechnet an diesem Tag begann es morgens um 3 Uhr zu regnen und hörte erst am nächsten Morgen um 4 Uhr wieder auf. Deswegen mussten zwar die größten Projekte, wie "Norddeutschlands größter Bücherflohmarkt vor dem Dom" und das große "Schulhofprojekt der Heinrich-Schüren-Schule" buchstäblich ins Wasser fallen. Nichts desto trotz machten sich aber an diesem Tag über 350 Freiwillige und Ehrenamtliche auf, sich in über 30 Projekten, auch in sogenannten "Outdoor-Projekten" zu engagieren. Es entstanden Wasserspielanlagen in Kindergärten, Eingangsbereiche von Kinderhorten wurden gepflastert, Naturbiotope und Streuobstwiesen wurden gepflegt, Jugendzentren gestrichen, Behindertenwohngruppen verschönert und viele, viele andere Dinge im gesamten Gemeinwesen der Stadt Osnabrück geschaffen, die ohne diesen Freiwilligentag wohl noch lange liegen geblieben wären. Selbst die Bahnhofsmission hat ihren lang ersehnten neuen Fußboden erhalten, den einige freiwillige Helfer mit einer Sonderschicht auch noch nach dem Freiwilligentag vollendeten.
Die ausgefallenen Projekte sind aber nach Angaben der Projektorganisatoren nur "aufgeschoben, aber nicht aufgehoben"!
Der 1. Osnabrücker Freiwilligentag wurde dann mit einer großen Dankeschön-Party im Haus der Jugend im Beisein vieler Freiwilligen und der Schirmherren, der Sopranistin Ulla Weller und Oberbürgermeister Boris Pistorius gebührend gefeiert. Bei Speis und Trank konnten sich die Ehrenamtlichen von Strapazen und "Schietwetter" erholen.
Nach diesem großen Erfolg, soll es 2009 einen 2. Osnabrücker Freiwilligentag geben. Darin waren sich die Mitglieder des Vorbereitungsteams, der Leiter der Freiwilligen-Agentur Ulrich Freisel und die Schirmherren einig.
Alle Projekte sind fotografisch dokumentiert worden und können in der anliegenden Galerie bestaunt werden.






