Sprechzeiten:
montags bis donnerstags: 8 bis 16 Uhr
freitags: 8 bis 12 Uhr
Barrierefreiheit:
Behindertengerechtes Parken: nein
Behindertengerechter Zugang: nein
Behindertengerechtes WC: nein
Busverbindung:
S10, 11, R11, 12, 13, E33 - Rißmüllerplatz
Parken:
Stadthausgarage, Nikolaigarage
Fachbereich Städtebau
Fachdienst Geodaten
Dominikanerkloster
Hasemauer1
49074 Osnabrück
Der Schwedenplan ist der älteste erhaltene Grundriß der Stadt Osnabrück mit ihren Befestigungswerken. Er stammt aus dem Jahre 1633, als - zum einzigen Mal in ihrer Geschichte - die Stadt im Dreißigjährigen Krieg regelrecht belagert wurde: vom 13. August bis zum 12. September 1633 hatte ein Schwedisches Armeekorps unter dem Obersten Dodo von Knyphausen die Stadt eingeschlossen.
Wenzel Hollars Stadtplan von 1633 steht in einer langen Reihe von Stadtansichten, die in historischen und topografischen Werken und als Einzelblätter erschienen sind. Sie entsprechen dem großen Wissensdurst der Neuzeit in diesem Bereich.
Der "Plan der Stadt Osnabrück, gemessen und im Riß gebracht“ vom Magister Reinhold bringt einen hervorragend gestalteten Aufriss der Stadt. Er zeigt, dass Osnabrück 1767 noch alle jene schweren Befestigungen aufwies, die die Stadt bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts fast uneinnehmbar gemacht hatten.
Ganz im Stil jener gemächlichen Zeit ist dieser Stadtplan gezeichnet, der Osnabrück im Jahr 1822 zeigt. Die von Carl Hollenberg gefertigte Karte bietet einen anschaulichen Eindruck von der Stadt und dem Landwehrbezirk um die Wende des 18. zum 19. Jahrhundert.
Eine kleine Sensation ist der von A. Liesecke verlegte und bei der Hof-Buch- und Steindruckerei der Gebrüder Jänecke in Hannover gedruckte Plan der Stadt Osnabrück, der nach offiziellen Quellen 1868 von H. Merkel bearbeitet wurde.




