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Friedensgespräch 

Osnabrücker Friedensgespräche 2014

Diskussion über Schuldenkrise und Demokratie in Europa

Friedensgespräche
 
Wie sehen sich Soldaten heute, 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs? Wo steht die Türkei zwischen EU und Mittlerem Osten? Sind Religionen grundsätzlich zur Toleranz fähig? Und wie steht es um die Freiheitsrechte im Internet? Diese und weitere Fragen stellen die von Universität und Stadt veranstalteten Osnabrücker Friedensgespräche im Jahr 2014.

Am 25. März beginnt die Serie mit einem Podiumsgespräch über das Selbstverständnis der Bundeswehrsoldaten heute, 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs. Hier treffen der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Helmut Königshaus, der SPIEGEL‐Journalist und Schriftsteller Dirk Kurbjuweit und Angelika Dörfler‐Dierken vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam zur Diskussion zusammen.

Am Sonntag, den 11. Mai, wird es nach 2012 ein zweites Friedensgespräch im Theater geben. “Musiktheater als politische Bühne?” lautet dann das Thema, dem sich der Politikwissenschaftler und Publizist Udo Bermbach, der Opern‐ und Konzertdirigent Lothar Zagrosek und Klaus Zehelein, Präsident des Deutschen Bühnenvereins und der Bayerischen Theaterakademie in München widmen werden.

Der “Türkei als Brücke zwischen Europäischer Union und Mittlerem Osten” gilt ein Friedensgespräch am 12. Juni, zu dem Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter in Berlin, die Journalistin Christiane Schlötzer, Korrespondentin der “Süddeutschen” in Istanbul, und der Politikwissenschaftler Hüseyin Bagci aus Ankara erwartet werden.

Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, laden Stadt und Universität gemeinsam mit dem Landkreis zu einem Friedensgespräch unter dem Motto “Europa sieht Deutschland” ins Rathaus ein. Mit dem Politikwissenschaftler und Publizisten Angelo Bolaffi, der an der Universität La Sapienza in Rom lehrte und in Berlin das Italienische Kulturinstitut leitete, ist einer der besten Deutschlandkenner Italiens angekündigt.

Um die “Toleranzfähigkeit der Religionen” geht es am 21. Oktober beim Friedensgespräch zum Osnabrücker Friedenstag. Dann begegnen sich der Religions‐ und Kulturwissenschaftler Jan Assmann und die Theologin Margot Käßmann, Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum 2017.

Die Diskussion um Gefahren für die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen und die Datensicherheit im Internet wird ein Friedensgespräch aufgreifen, das in Kooperation mit einem Oberstufenkurs des Ratsgymnasiums vorbereitet wird. Die Gäste dieser Podiumsveranstaltung am 27. November in der Aula der Universität werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Für Sonntag, den 19. Oktober, und Montag, 20. Oktober, ist wiederum ein Konzert in der Reihe “musica pro pace” angekündigt. Auf dem Programm stehen die 1960 entstandene Komposition “Threnos. Den Opfern von Hiroshima” von Krzysztof Penderecki sowie die “Sinfonie Nr. 9” von Gustav Mahler aus dem Jahr 1909. In der OsnabrückHalle musiziert das Symphonieorchester Osnabrück unter Leitung von Andreas Hotz.

Neben Stadt und Universität finanzieren die Stadtwerke Osnabruück AG, die Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur und der Förderkreis Osnabrücker Friedensgespräche e.V. die Veranstaltungen, die kostenlos besucht werden können. Das gedruckte Jahresprogramm wird ab Ende Februar unter anderem in der Tourist‐Information, Bierstraße 22‐23, erhältlich sein und auf Anfrage zugesandt (Telefon: 0541 969-4668; E‐Mail: ofg@uni‐osnabrueck.de).

Weitere Informationen:
 

Universität Osnabrück

Neuer Graben 29
49074 Osnabrück

Ansprechpartner:

Dr. Henning Buck
Telefon: 0541 969 4668
Fax: 0541 969 14668

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