Das Rathaus in Osnabrück.

Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Nach den Vorschriften der Paragraphen 53 ff Sozialgesetzbuch XII. Buch (SGB XII) haben behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen Anspruch auf Leistungen der Eingliederungshilfe, wenn sie die Behinderung oder die Folgen der Behinderung nicht aus eigener Kraft überwinden können.

Eine Behinderung liegt bei Menschen vor, deren körperliche Funktionen, geistige Fähigkeiten oder seelische Gesundheit dauerhaft von dem für das Lebensalter typischen Zustand so abweichen, dass dadurch ihre Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft beeinträchtigt ist.

Diese Begriffsbestimmung deutet bereits darauf hin, dass Maßnahmen der Eingliederungshilfe ein sehr breites Spektrum umfassen können.

Es kommen in Betracht

  • ambulante Maßnahmen (wie beispielsweise die Frühförderung für Kinder und ambulante Assistenzen)
  • teilstationäre Maßnahmen (wie beispielsweise Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen)
  • stationäre Maßnahmen (wie beispielsweise Unterbringung in einem Wohnheim)

Unter Berücksichtigung der individuellen Besonderheiten eines jeden Leistungsberechtigten wird versucht, eine möglichst passende Hilfeleistung zu konzipieren. Dabei soll eine größtmögliche Selbstständigkeit des Leistungsberechtigten erhalten oder erreicht werden. Deshalb haben ambulante Maßnahmen zunächst Vorrang vor teil- und vollstationären Hilfeformen.

Die Eingliederungshilfe ist als eine Leistungsform nach dem SGB XII grundsätzlich abhängig vom Einkommen und Vermögen des Leistungsberechtigten. Der Einsatz eigener finanzieller Mittel kann aber je nach benötigter Hilfeart sehr unterschiedlich sein. Der Sozialhilfeträger übernimmt die Kosten einer benötigten Maßnahme, die vom Leistungsberechtigten nicht selbst aufgebracht werden können.

Die Eingliederungshilfe ist in der Regel eine nachrangige Leistung. Sie wird nur dann gewährt, wenn keine Ansprüche gegenüber vorrangigen Sozialleistungsträgern (z.B. Krankenkassen, Agentur für Arbeit oder Rentenversicherungsträger) bestehen.

Weitere Informationen:
 

Sprechzeiten:

montags von 9 bis 12 Uhr
donnerstags von 14 bis 16 Uhr

Stadt Osnabrück

Soziales und Gesundheit
Eingliederungshilfe
Stadthaus 2
Natruper-Tor-Wall 5
49076 Osnabrück

Barrierefreiheit:

Behindertengerechtes Parken: ja
Behindertengerechter Zugang: ja
Behindertengerechtes WC: ja

Busverbindung:

S10, 11, R11, 12, 13, E33 - Rißmüllerplatz

Parken:

Stadthausgarage

Zentrale Auskunftsstelle:

Telefon: 0541 323-2500
Fax: 0541 323-4335

 

Ansprechpersonen:

Joachim Pörschke:
Telefon: 0541 323-2591

Christian Schwegmann
Telefon: 0541 323-4388

Natascha Schoppmeyer
Telefon: 0541 323-2415
 
Anja Pohlmann
Telefon: 0541 323-2472
 
Michael Hogrebe
Telefon: 0541 323-4630

Monika Lunte
Telefon: 0541 323-2525

Frau Syska
Telefon: 0541 323-2531

Ihre Ansprechperson ergibt sich aus dem Anfangsbuchstaben Ihres Nachnamen  - weiteres finden sie im Behördenwegweiser.
 
Zu wirtschaftlichen Fragen finden sie die Ansprechpersonen auch im Behördenwegweiser.

Weitere Informationen:

Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie - Eingliederungshilfe
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familien Gesundheit und Integration



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