In diesem Jahr stehen die Werkgespräche im Zeichen des Jubiläums "100 Jahre Sammlung Gustav Stüve". Mit der Stiftung seiner umfangreichen Gemäldesammlung hinterließ der Osnabrücker Regierungspräsident Gustav Stüve (1833–1911) ein kulturpolitisches Testament, das den heutigen Stellenwert des zentralen Osnabrücker Museums als Kunstmuseum begründet. Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens steht die "Sammlung Gustav Stüve" im Fokus der diesjährigen Werkgespräche, die das Kulturgeschichtliche Museum der Stadt Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück veranstaltet. Zudem wird die Reihe "Ihr Kunstwerk", in der Werke aus Osnabrücker Privatsammlungen von Fachleuten des Museums vorgestellt und kunsthistorisch eingeordnet werden, nach erfolgreichem Start fortgesetzt. Die Einzelveranstaltung kostet 2 Euro, alle sieben Termine 10 Euro. Alle Werkgespräche finden in der Sammlung Gustav Stüve im Kulturgeschichtlichen Museum statt.
Zu den Schätzen der Osnabrücker Museen gehört die "Sammlung Gustav Stüve". 1912 wurde die kunsthistorisch bedeutende Gemäldesammlung des Regierungspräsidenten Gustav Stüve (1833-1911) erstmals ausgestellt. Den Schwerpunkt bildet die niederländische und flämische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts. Seit 2002 präsentiert das Kulturgeschichtliche Museum die Bilder wieder als geschlossene Sammlung.
Um der Öffentlichkeit diese und andere kunsthistorische Kostbarkeiten des Museums in ihrer Vielschichtigkeit näher zu bringen, veranstaltet das Kulturgeschichtliche Museum in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein regelmäßig die "Werkgespräche in der Sammlung Gustav Stüve".
Zwischen Oktober und April wird in der Regel an jedem ersten Mittwoch im Monat ein besonderes Thema oder Kunstwerk vorgestellt. Veranstaltungsort ist die "Sammlung Gustav Stüve" im Obergeschoss des Kulturgeschichtlichen Museums.
Jede Einzelveranstaltung kostet 2 Euro (alle sieben Termine 10 Euro). Mitglieder Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. können kostenfrei teilnehmen.