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Sammlung Gustav Stüve 

Werkgespräche

im Zeichen neuester Forschungsergebnisse

„Horus-Falke mit Doppelkrone“. Bronze aus der Spätzeit des altägyptischen Reiches
„Horus-Falke mit Doppelkrone“
„Bauernkirmes“ von Isaac van Ostade (nach 1642)
„Bauernkirmes“ von Isaac van Ostade (nach 1642)
„Niederländische Dünenlandschaft“ von Willem Kool (um 1650)
„Niederländische Dünenlandschaft“ von Willem Kool (um 1650)
„Allegorie der Fruchtbarkeit“ von Jan Gerritsz. van Bronchorst (1640er Jahre)
„Allegorie der Fruchtbarkeit“
„Masken und Katze“ von Felix Nussbaum (1935)
„Masken und Katze“ von Felix Nussbaum (1935)

Die letztjährige Ausstellung "Alte Meister in Osnabrück" hat die 1911 testamentarisch gestiftete Gemäldesammlung des Osnabrücker Regierungspräsidenten Gustav Stüve (1833 – 1911) wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Dabei wurden umfangreiche neue Kenntnisse zur Sammlung gewonnen, die in einen neuen Bestandskatalog eingemündet sind. In den aktuellen "Werkgesprächen", die das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück veranstaltet, sollen einzelne interessante Aspekte dieser jüngsten Forschungen einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Werkgespräche 2014/15
Kunst und Geschichte
im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück In Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. Kunst – Museum – Meditation
In der aktuellen Reihe der „Werkgespräche“ widmet sich das Felix-Nussbaum-Haus / Kulturgeschichtliche Museum der Stadt Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. der Frage, inwieweit die Betrachtung von Kunst- und Kulturschätzen eine Form der Meditation und der Besinnung darstellt. Begleitend zu der Ausstellung „Nussbaums Welt der Dinge. Stillleben von Felix Nussbaum und Gästen“ (21. November 2014 bis 8. März 2015) werden zudem einzelne Aspekte des „Stilllebens“ berührt. 

Mittwoch, 14. Januar 2015, 16:30 Uhr, Sammlung Gustav Stüve
Die Stille des Innehaltens – Utrechter Caravaggisten
Sarah Ramlow
Mit Hell-Dunkel-Kontrasten und bühnenartiger Beleuchtung ihrer Figurationen steigerten die Utrechter Caravaggisten ihre Gemälde zu spannenden Momentaufnahmen. Ganz in der Tradition dieser bekannten Malschule schuf Jan Gerritsz. van Bronchorst (1603–1661) in den 1640er Jahren seine „Allegorie der Fruchtbarkeit“. Auch ihr Begründer Abraham Bloemaert (1566–1651) hält in seinem Spätwerk „Rast am Wasserfall“ von 1650 für einen Moment die Uhr an, als wolle er es bewusst der Fantasie seines Publikums überlassen, die Stille mit Leben zu füllen. Lauschen sie selbst in diese Gemälde hinein.  

Mittwoch, 4. Februar 2015, 16:30 Uhr, Felix-Nussbaum-Haus
Schutz – Täuschung – Aggression. Felix Nussbaums Motiv der Maske
Eva Berger
Seit 1935 dient Felix Nussbaum (1904–1944) die Maske als Motiv der Verstellung oder der verborgenen Identität. Sie verdeutlicht die gespaltene Existenz des Künstlers im Exil und verbindet zugleich Elemente des Stilllebens mit dem Selbstporträt. Am Beispiel seines außergewöhnlichen Exilgemäldes „Masken und Katze“ von 1935 wird die Maske als Motiv des Schutzes, als Element der Täuschung und als Ausdruck der Aggression thematisiert.  

Mittwoch, 4. März 2015, 16:30 Uhr, Sammlung Gustav Stüve
Stille zwischen Fels und See – Adam Willaerts‘ phantastische Landschaften
Katharina Kaup
Der in London geborene flämisch-holländische Marinemaler Adam Willaerts (1577–1664) ist für die detailreiche Schilderung fantasievoller Küstenlandschaften bekannt. Sie beweisen sowohl seine Kenntnis der Schifffahrt als auch seine Freude an visuellen Geschichten. Letztere laden sein Publikum dazu ein, sich in seine Bilder zu vertiefen und so für einen kurzen Augenblick der Realität zu entfliehen.  

Mittwoch, 6. Mai 2015, 16:30 Uhr, Sammlung Gustav Stüve
Das Stillleben am Rande
Karsten Hinrichs
Ob Historienbild, Allegorie oder Genre – gerne scheinen Maler Stillleben in ihre Kompositionen zu integrieren. Sind diese Stillleben am Rande des Hauptthemas nur Ausdruck des „Horror vacui“, der Angst vor der leeren Fläche? Oder nutzen die Maler ihre Stillleben, um das Thema zu variieren und zu interpretieren? Dies soll an originalen Gemälden aus der „Sammlung Gustav Stüve“ und weiteren Beispielen untersucht werden.    

Kulturgeschichtliches Museum / Felix-Nussbaum-Haus
Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück
Telefon 0541 / 323 22 07
Telefax 0541 / 323 27 39
museum@osnabrueck.de Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V.
Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück
Telefon 0541 / 600 34 20
Telefax 0541 / 600 34 21
museums-kunstverein@osnanet.de  

Die "Sammlung Gustav Stüve"

Gustav Stüve (1833-1911)
Gustav Stüve (1833-1911)
Zu den Schätzen der Osnabrücker Museen gehört die "Sammlung Gustav Stüve". 1912 wurde die kunsthistorisch bedeutende Gemäldesammlung des Regierungspräsidenten Gustav Stüve (1833-1911) erstmals ausgestellt. Den Schwerpunkt bildet die niederländische und flämische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts. Seit 2002 präsentiert das Kulturgeschichtliche Museum die Bilder wieder als geschlossene Sammlung.

Um der Öffentlichkeit diese und andere kunsthistorische Kostbarkeiten des Museums in ihrer Vielschichtigkeit näher zu bringen, veranstaltet das Kulturgeschichtliche Museum in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein regelmäßig die "Werkgespräche in der Sammlung Gustav Stüve".

Zwischen Oktober und April wird in der Regel an jedem ersten Mittwoch im Monat ein besonderes Thema oder Kunstwerk vorgestellt. Veranstaltungsort ist die "Sammlung Gustav Stüve" im Obergeschoss des Kulturgeschichtlichen Museums.

Jede Einzelveranstaltung kostet 2 Euro (alle sieben Termine 10 Euro). Mitglieder Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. können kostenfrei teilnehmen.

Weitere Informationen:
 
Öffnungszeiten:
dienstags bis freitags 11 bis 18 Uhr
samstags und sonntags 10 bis 18 Uhr

Kulturgeschichtliches Museum und Felix-Nussbaum-Haus

Lotter Straße 2
49078 Osnabrück

Telefon: 0541 323-2207
Fax: 0541 323-2739

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