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Sammlung Gustav Stüve 

Werkgespräche 2013/2014

im Zeichen neuester Forschungsergebnisse

24.03.2014. Die letztjährige Ausstellung "Alte Meister in Osnabrück" hat die 1911 testamentarisch gestiftete Gemäldesammlung des Osnabrücker Regierungspräsidenten Gustav Stüve (1833 – 1911) wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Dabei wurden umfangreiche neue Kenntnisse zur Sammlung gewonnen, die in einen neuen Bestandskatalog eingemündet sind. In den aktuellen "Werkgesprächen", die das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück veranstaltet, sollen einzelne interessante Aspekte dieser jüngsten Forschungen einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die Gespräche finden in der Regel am ersten Mittwoch des Monats um 16.30 Uhr in der Sammlung Gustav Stüve im Kulturgeschichtlichen Museum statt. Die Einzelveranstaltung kostet 2 Euro, alle sieben Termine 10 Euro. Mitglieder des Museums- und Kunstvereins Osnabrück können kostenfrei teilnehmen.

"Lust auf Rubens – 'Die vier Jahreszeiten'"

7. Mai 2014

„Die vier Jahreszeiten“ von Monogrammist L.T. (Ende 17., Anfang 18. Jahrhundert)

"Die vier Jahreszeiten" von Monogrammist L.T. (Ende 17., Anfang 18. Jahrhundert), © Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, Sammlung Gustav Stüve


Am Mittwoch, 7. Mai, 16.30 Uhr, findet das Werkgespräch "Lust auf Rubens – 'Die vier Jahreszeiten'" mit Thorsten Heese statt. Nach vielen Jahren ist es gelungen, aus der ehemaligen Stüve-Sammlung eines der letzten noch erhaltenen Ölgemälde zu erwerben. Bei dem Leinwandgemälde handelt es sich um eine Darstellung der vier Jahreszeiten. Die vier Putten – zwei Knaben (Winter und Herbst) und zwei Mädchen (Frühling und Sommer) - sind durch ihre jeweiligen Attribute als allegorische Darstellungen der Jahreszeiten gekennzeichnet. Die Komposition basiert auf dem Motiv des Früchtekranzes von Peter Paul Rubens (Siegen 1577 – 1640 Antwerpen), Jan Wildens (Antwerpen 1586 – 1653 Antwerpen) und Frans Snyders (Antwerpen 1579 – 1657 Antwerpen) in der Münchner Alten Pinakothek.

Die "Sammlung Gustav Stüve"

Gustav Stüve (1833-1911)
Gustav Stüve (1833-1911)
Zu den Schätzen der Osnabrücker Museen gehört die "Sammlung Gustav Stüve". 1912 wurde die kunsthistorisch bedeutende Gemäldesammlung des Regierungspräsidenten Gustav Stüve (1833-1911) erstmals ausgestellt. Den Schwerpunkt bildet die niederländische und flämische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts. Seit 2002 präsentiert das Kulturgeschichtliche Museum die Bilder wieder als geschlossene Sammlung.

Um der Öffentlichkeit diese und andere kunsthistorische Kostbarkeiten des Museums in ihrer Vielschichtigkeit näher zu bringen, veranstaltet das Kulturgeschichtliche Museum in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein regelmäßig die "Werkgespräche in der Sammlung Gustav Stüve".

Zwischen Oktober und April wird in der Regel an jedem ersten Mittwoch im Monat ein besonderes Thema oder Kunstwerk vorgestellt. Veranstaltungsort ist die "Sammlung Gustav Stüve" im Obergeschoss des Kulturgeschichtlichen Museums.

Jede Einzelveranstaltung kostet 2 Euro (alle sieben Termine 10 Euro). Mitglieder Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. können kostenfrei teilnehmen.

Weitere Informationen:
 
Öffnungszeiten:
dienstags bis freitags 11 bis 18 Uhr
samstags und sonntags 10 bis 18 Uhr

Kulturgeschichtliches Museum und Felix-Nussbaum-Haus

Lotter Straße 2
49078 Osnabrück

Telefon: 0541 323-2207
Fax: 0541 323-2739

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