Das Rathaus in Osnabrück.


Morgenland Festival Osnabrück

19. bis 30. September 2014

Morgenland Chamber Orchestra; Foto: Andy Spyra 

31.07.2014. Seit 2005 widmet sich das Morgenland Festival Osnabrück der faszinierenden Musikkultur des Vorderen Orients, mit Musikern aller Genres zwischen traditioneller Musik und Avantgarde. Ansinnen des Festivals ist seit jeher die Vermittlung eines authentischen Bildes jener Region, die als „Orient“ beim westlichen Publikum unmittelbar positive wie negative Klischeebilder hervorruft. Das Festival lädt seine Gäste, Musiker wie Zuhörer, zu einer Begegnung mit dem Anderen als ein Komplexes - mal Verwandtes, mal inspirierend Fremdes - ein.

 
2014 findet das Morgenland Festival Osnabrück zum zehnten Mal statt und würdigt vom 19. bis 30. September dieses Jubiläum mit einem opulenten Programm. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat bereits zum vierten Male die Schirmherrschaft über das international angesehene Festival übernommen.
 
Den Auftakt am 19. September, 18.30 Uhr, geben Alim Qasimov & Friends in der Marienkirche. “One of the greatest voices in the world”, nennt ihn die französische Zeitung “Le Monde”. “Qasimov is simply one of the greatest singers alive”, schrieb die „New York Times“ über den legendären Mugam-Sänger aus Aserbaidschan. Erstmals wird Qasimov mit der iranischen Musikerlegende Kayhan Kalhor als Duo zu erleben sein. Die zweite Konzerthälfte bestreitet das Morgenland Chamber Orchestra unter der Leitung des türkischen Dirigenten Naci Özgüc. Das festivaleigene Kammerorchester vereint Musiker aus Iran, Irak, Syrien, Aserbaidschan, der Türkei, dem Libanon und Deutschland.
 
Die Morgenland All Star Band beschwört am 20. September, 20 Uhr, mit einem Open-Air-Konzert auf dem Osnabrücker Markt den Spätsommer herauf. Die 12-köpfige Solistenformation mit Profimusikern aus zehn Nationen entwickelte in den vergangenen zwei Festivaljahren einen eigenen Sound, mal jazzig, mal traditionell, mal rockig - ausgelassene Freiluftstimmung ist garantiert. Den Wochenabschluss veredelt am 21. September, 18 Uhr, ein Doppelkonzert im Rosenhof mit dem tunesischen Jazzmusiker Dhafer Youssef und der NDR Bigband featuring Aynur - eine der besten Bigbands der Welt trifft auf die international gefeierte kurdische Sängerin, der Fatih Akin in „Crossing the Bridge“ ein Denkmal gesetzt hat.
 
Es folgt eine Festivalwoche voll spannender musikalischer Begegnungen: Der iranische Ausnahmemusiker Kayhan Kalhor (Kniegeige) teilt am 23. September, 20 Uhr, in der Lagerhalle die Bühne mit Erdal Erzican (Langhalslaute), der aserbaidschanische Jazzpianist Salman Gambarov trifft am 24. September, 20 Uhr, in der Lagerhalle seinen deutschen Kollegen Florian Weber, einen der spannendsten Musiker der jungen deutschen Jazzszene, der syrische Klarinettist Kinan Azmeh spielt mit dem legendären Klezmer-Botschafter Giora Feidman und dem Osnabrücker Jugendchor am 25. September, 20 Uhr, im Osnabrücker Dom. Das Renaissance-Ensemble Capella de la Torre bestreitet am 26. September, 20 Uhr, in der „Kleinen Kirche“ ein Programm über das „Hohelied der Liebe“ gemeinsam mit dem arabischen Ensemble Hewar und dem deutschen Countertenor Kai Wessel.
 
Am 26. September ab 23.00 Uhr bestreitet die deutsch-türkische DJane Ipek die Morgenland-Party, bei der Musiker des Festivals live mitwirken. Seit 2011 begeistert DJ Ipek die Osnabrücker mit ihrem innovativen Mix, in dem sie Musikstile der Türkei, Nordafrikas, Israels, Irans, des Balkans, Griechenlands und Bollywoods miteinander verbindet.
 
Die Musikerlegende Djivan Gasparyan spielte bereits vor John F. Kennedy und Queen Elizabeth II., er wirkte unter anderem mit Brian May, Peter Gabriel und Lionel Richie. Am Sonntag, 28. September, 18 Uhr, spielt Gasparyan mit seinem Quartett in der Osnabrücker Bergkirche.
Der uigurische Sänger Perhat Khaliq und seine Band Qetiq garantieren mit ihrer Mischung aus uralten uigurischen Wüstengesängen und Rock einen krönenden Festivalabschluss am 30. September, 20 Uhr, in der Lagerhalle.
 
Das umfangreiche Musikprogramm wird von der Fotoausstellung „Das Auge gegen das Vergessen“ des jungen Fotografen Andy Spyra sowie der Kunst-Performance „The Forgotten“ der iranischen Malerin Golnar Tabibzadeh begleitet. Eine Lange Filmnacht präsentiert am 22. September im Hasetorkino die Premiere einer neuen Dokumentation des Hamburger Filmemachers Günter Wallbrecht sowie Filmproduktionen, die in den vergangenen Jahren im Umfeld des Festivals entstanden sind.
 
Über die Lage der Christen im Nahen Osten referiert der langjährige ARD-Korrespondent Jörg Armbruster am 28. September um 12 Uhr im Ratssitzungssaal des Osnabrücker Rathauses. Das anschließende Gespräch mit Jörg Armbruster, dem Fotografen Andy Spyra und dem Islamwissenschaftler Matthias Vogt leitet der langjährige Chefredakteur des Deutschlandfunk, Rainer Burchardt.
 
Weitere Informationen sind erhältlich unter Telefon 0541 323-3092 (ab 1. August), E-Mail  info@morgenland-festival.com, oder Telefon 0176 66692230 (bis 31. Juli).

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