Der Roman "Im Westen nichts Neues" (1929) hat seinen weltweiten Ruhm begründet: Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, setzte sich in seinen Werken kritisch mit der deutschen Geschichte auseinander und zählt zu den meistgelesenen deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.
Seit 1996 ist in dem Gebäude im Herzen der Altstadt Osnabrücks eine ständige Ausstellung zum Leben und Werk des Schriftstellers zu sehen. Sie wird durch Wechselausstellungen zu Themen wie Krieg, Widerstand, Verfolgung und Emigration ergänzt. Hier befindet sich auch das Erich Maria Remarque-Archiv, das die weltweit umfassendste Sammlung von Materialien zur Biografie und zum Werk des Autors für die Öffentlichkeit bereithält und zudem über eine Kriegsfilm-Datenbank verfügt. Ziel ist die Umsetzung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse.
Mittelfristig ist die Erweiterung des Remarque-Zentrums zu einem Zentrum für kulturelle Friedensforschung und Friedensvermittlung vorgesehen.

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