Zunächst wurden mit Unterstützung der Stiftung fast ausschließlich Gegenstände aus Porzellan, Silber und Glas erworben, um bereits vorhandene Sammlungen zu vervollständigen. Dabei ging es in erster Linie darum, die für die Geschichte der Osnabrücker Region typischen Bereiche des Kunsthandwerks zu ergänzen und auszubauen.
Zweiter Sammlungskomplex sind Goldschmiedearbeiten aus Osnabrück und der Region. Die Stiftung achtete dabei darauf, dass Stücke gekauft wurden, die durch Gravierungen von Wappen und Inschriften als historische Zeugnisse der Stadt und der Region ausgewiesen sind.
1974 änderte der Stiftungsrat sein Konzept. Schwerpunkt wurde eine Sammlung mit wissenschaftlich-technischen Instrumenten, um exemplarisch die Entwicklung der Mess- und Rechentechnik vom späten 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert zu zeigen. Diese Sammlung bietet heute einen guten Einblick in die Bereiche Zeitmessung, der Vermessung zu Lande und zu Wasser und unter Tage.
Literaturtipps:
Wilhelm-Karmann-Stiftung:
Manfred Meinz (Herausgeber): Wilhelm-Karmann-Stiftung. Erwerbungen aus 25 Jahren. 100 ausgewählte Objekte, Bramsche 1996









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