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Vordemberge-Gildewart 

Friedrich Vordemberge-Gildewart

Friedrich Vordemberge-Gildewart zählt zu den großen Söhnen der Stadt Osnabrück. Am 17. November 1899 geboren, gilt der Osnabrücker als einer der bedeutendsten Konstruktivisten seiner Zeit. Die Bedeutung seines Werkes wurde zum Jahreswechsel 1999/2000 anlässlich des 100. Geburtstages Vordemberge-Gildewarts mit zwei eindrucksvollen Ausstellungen gewürdigt. Heute sind Werke des Künstlers im Rahmen der Dauerausstellung "Kunsthandwerk und Design" sowie im Mezzanin des Felix-Nussbaum-Hauses zu sehen.

Friedrich Vordemberge-Gildewart war einer der konsequentesten Vertreter der konstruktivistischen Kunsttendenzen. Ihr Ziel war es, in den 1920er Jahren einen Beitrag zur Erneuerung nach dem Ende des Ersten Weltkrieges zu leisten. Dabei sollte die Beschränkung auf das Wesentliche in der Malerei zu neuen Erkenntnissen von Gestaltungsmöglichkeiten führen. "Ein Bild wird gebaut wie ein Haus", betonte Friedrich Vordemberge-Gildewart. Diesen Leitgedanken setzte er konsequent um, und so zeigt sich Vordemberge-Gildewart als Meister des architektonisch-präzisen Bildaufbaus von Form und Farbe.

Literaturtipps:

Sammlung Vordemberge-Gildewart:

Inge Jaehner, Susanne Tauss, Wendelin Zimmer: Friedrich Vordemberge-Gildewart zum 100. Geburtstag. Eine Ausstellung des Museums- und Kunstvereins und des Kulturgeschichtlichen Museums Osnabrück, Osnabrück 1999

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